| Homer und die Geschichte - Sonderausstellung in Basel |
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| Donnerstag, 13. März 2008 um 20:25 Uhr | ||
Dem Schöpfer von Illias und Odyssee widmet das Antikenmuseum Basel die große Sonderausstellung «Homer. Der Mythos von Troja in Dichtung und Kunst». Sie ist von diesem Sonntag bis Mitte August zu sehen.
Der Gräzist und wissenschaftliche Leiter der Ausstellung, Joachim Latacz, verwies am Donnerstag in Basel auf die Einzigartigkeit Homers. «Europas Kultur und die der europäisch geprägten Länder beginnt mit Homer.» Als historische Person kaum fassbar, begründete Homer mit Illias und Odyssee im 8. Jahrhundert vor Christus die europäische Literatur. Mit den beiden Epen geht die bis dahin rein mündliche Dichtung erstmals in eine schriftliche Tradierung über. Die Basler Ausstellung stellt Dichter und Werk ins Zentrum: Es sei nicht nochmals eine Ausstellung wie die große Troja-Schau in Stuttgart von 2001, sondern es gehe um Homer und dessen Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart, sagten die Macher der Ausstellung. Hinzu kommt die Vorgeschichte bis zurück in die Bronzezeit. Veranschaulicht wird dies mit rund 250 Exponaten aus über vier Jahrtausenden: Vasen, Geräte, Reliefs, Papyri, mittelalterliche Schriften und Gemälde bis hin zur Video-Installation. Kunstwerke aus über 50 Museen Europas werden gezeigt, unter anderem aus dem Nationalmuseum in Athen, wie Museumsdirektor Peter Blome sagte. Die Idee zur Ausstellung gab der Basler Kunsthistoriker Thierry Greub. Realisiert wurde sie vom Basler Antikenmuseum mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, wo sie ab September ebenfalls zu sehen sein wird, und mit Unterstützung von Greubs Art Centre Basel. (Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig, St. Albangraben, 16. März bis 17. August, geöffnet außer Montag täglich 10 bis 17 Uhr, am Mittwoch bis 20 Uhr, Internet: www.antikenmuseumbasel.ch) |
























































