| «Klischees von Juden und Anderen» - Ausstellung im Jüdischen Museum |
|
|
|
| Montag, 17. März 2008 um 17:39 Uhr | ||
Dazu gehören Fragen wie «Sind Schwarze die besseren Athleten? Haben Schwule einen ausgeprägten Sinn für Kunst? Sind Pfeifenraucher gemütlich und haben Juden lange Nasen?» Gezeigt werden Kunstwerke, Fotografien und Filmausschnitte, die zur Diskussion darüber anregen sollen, «wie auch populärkulturelle Objekte, Nippes und historische Sammlerstücke stereotype Botschaften verbreiten», wie es in einer Ankündigung des Museums heißt.
Auf der Ausstellungsfläche von 650 Quadratmetern würden auch «bizarre und erschütternde Exponate» gezeigt. Bei der provozierenden Skulptur «Jewish Noses» des amerikanischen Künstlers Dennis Kardon ragen unterschiedliche Nasen prominenter Amerikaner aus der Wand hervor und führten das Stereotyp der «jüdischen Nase» ad absurdum. Die bekannte iranische Künstlerin Shirin Neshat sei mit dem Werk «Rebellious Silence» (1994) aus ihrer Reihe «Women of Allah» vertreten. Die Ausstellung sensibilisiere «für die alltägliche Gegenwart von Klischees, aber auch für ihre Brutalität, und will das Bewusstsein dafür schärfen, dass Stereotype ein Nährboden für Rassismus und Menschenfeindlichkeit sind», betonte das Museum. Die Schau ist in Berlin bis zum 3. August zu sehen, später auch in Chicago (26.9.- 18.1.) und vom 17. Februar bis 21. Juni 2009 im Jüdischen Museum Wien. (Internet: www.jmberlin.de) |
























































