| Chemnitzer Dylan-Ausstellung lockt weniger Besucher an als erhofft |
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| Freitag, 21. März 2008 um 12:18 Uhr | ||
Seit Ende Oktober kamen nach Museumsangaben nur knapp 40 000 Kunstfreunde und Dylan-Fans, obwohl die Schau um zwei Monate verlängert wurde. Noch bis Ostermontag sind 140 Gemälde des Rocksängers in den Kunstsammlungen der sächsischen Industriestadt zu sehen. Es seien zwar viele sogenannte Alt-68er aus ganz Europa gekommen, aber gerade jüngere Kunstfreunde seien fern geblieben, sagte Museumssprecher Jörg Ivandic. Der eigenwillige Künstler selbst ließ sich in der Ausstellung nicht blicken.
Das Interesse an Ausstellungskatalog und -plakaten habe hingegen alles bisher Dagewesene in den Schatten gestellt. Aus der ganzen Welt seien Bestellung eingegangen, sagte der Ivandic. «Wir zählen sonst etwa 50 Anfragen, diesmal waren es weit über 1000.» Dazu beigetragen habe die außergewöhnlich große Resonanz der Medien. Allein deshalb sei die Dylan-Ausstellung für Chemnitz ein großer Erfolg gewesen. Eine weitere europäische Station der Schau sei bislang nicht geplant, sagte der Ivandic. Dylan hatte die Bilder extra für die Chemnitzer Exposition angefertigt. Grundlage waren auf Konzertreisen zwischen 1989 und 1992 entstandene Skizzen, die 1994 unter dem Titel «Drawn Blank» veröffentlicht wurden. Die Anfrage der Chemnitzer Museumsdirektorin Mössinger hatte Dylan nach Angaben der Kunstsammlungen motiviert, die Skizzen in Aquarelle und Gouachen umzusetzen. In acht Monaten entstanden 322 Werke, von denen die Kunstsammlungen knapp die Hälfte zeigte. Die weltweit gefeierte Ausstellung «Picasso et les femmes» hatte zum Vergleich vor fünf Jahren in drei Monaten rund 120 000 Menschen in die Kunstsammlung der sächsischen Industriestadt gelockt. (Internet: www.chemnitz.de/kunstsammlungen) |
























































