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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Spitzenpreise und dunkle Geheimnisse - Kunstauktionen boomen Von Dorothea Hülsmeier, dpa PDF Drucken E-Mail
Montag, 24. März 2008 um 15:03 Uhr

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«Das ist vielleicht von Toulouse- Lautrec», sagt Müller. Sie ist Abteilungsleiterin für Moderne und klassische Moderne im Münchner Kunstauktionshaus Neumeister. Müller vergleicht verschiedene Monogramme des französischen Malers auf einem Papier mit dem Signum auf dem Bild. Um die Echtheit des Werks zu prüfen, steht sie in Kontakt mit Experten in Paris. Auf 40 000 bis 50 000 Euro schätzt sie das Gemälde.

   Nur mit Zahlencode sind die dicken Stahltüren in das Reich der Gutachter in den oberen Stockwerken des Hauses zu öffnen. Die engen Flure sind vollgestellt mit Bildern, man stolpert fast über eine Tuschezeichnung des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner. Mit Hilfe einer umfangreichen Bibliothek und moderner Computer schätzen die Kunsthistoriker die angelieferten Stücke - Bilder, Skulpturen, Fotografien, Porzellan, Silber, Juwelen. Zwei Minuten braucht die Schmuckexpertin Christiane Scharrer, um einen Brillantring zu messen und zu schätzen. «650 bis 750 Euro, Deutschland 1975», sagt sie.
«Nichts, was sich leicht verkauft.»

   Für manche ist es Spekulation, für andere Investition, und einige sammeln Kunst aus Liebe. Der Kunstmarkt boomt. International und auch in Deutschland werden Rekordpreise erzielt. Kunst sei zum Statussymbol geworden, Auktionen hätten heute «Event-Charakter», sagt die 45-jährige Chefin des Kunstauktionshauses, Katrin Stoll.

   Rund 1,3 Millionen Euro brachte etwa das 1969 entstandene Gemälde «Byzantium» der britischen Künstlerin Bridget Riley vor rund einem Jahr bei Neumeister ein. Geschätzt worden war es auf maximal 700 000 Euro. Beim Münchner Auktionshaus Ketterer wurde im Juni 2007 das Bild «Nadja» des Expressionisten Emil Nolde von 1919 für fast 2,6 Millionen Euro versteigert. Damit halten die Münchner Häuser in der Liga internationaler Spitzenpreise locker mit.

   Besonders die internationale Kundschaft trage maßgeblich zum Erfolg bei, sagt Stoll. Telefonbieter von Japan bis Südafrika rufen im Auktionssaal an. 200 Bieter sitzen in der Regel im Saal, rund zehn bieten am Telefon mit, und zahlreiche Kunstliebhaber geben ihre Höchstgebote vor der Auktion schriftlich ab. Viele Kunden kommen aus Russland. Die Russen seien sehr traditionsbewusst und kauften häufig Kunst aus ihrer Heimat zurück, sagt Stoll.

   Wie ein heiliger Tempel der Kunst wirkt das Haus mit rund 35 Mitarbeitern nicht. «Wir sind wie eine Warenannahme», sagt Stoll. In den Lagerräumen hinter dem Auktionssaal stapeln sich Porzellan, Silber, Zinn in den Regalen, Teppiche liegen zusammengerollt auf einem Haufen. 15 Auktionen im Jahr werden bei Neumeister abgehalten ­ jede mit bis zu 1000 Losen. «15 000 bis 20 000 Stücke pro Jahr gehen hier durch», sagt Stoll. «Eine Auktion ist wie eine Börse.»

   Neumeister, das nach Stolls Angaben neben Lempertz (Köln) und der Villa Grisebach (Berlin) zu den drei größten Auktionshäusern Deutschlands zählt, feiert in diesem Sommer 50-jähriges Bestehen. Gründer war Stolls Vater Rudolf Neumeister, der 1958 das Auktionshaus Adolph Weinmüller übernahm. Markenzeichen von Neumeister war zunächst Kunst des 19. Jahrhunderts und die Münchner Schule. Hauskünstler ist sozusagen der Malerpoet Carl Spitzweg, der immer hoch bezahlt ist. Tochter Katrin baute dann vor rund 20 Jahren die Abteilung Moderne auf. Bei der Jubiläumsauktion am 1. Juli will Gründer Neumeister (82), einer der angesehensten deutschen Kunstauktionatoren, noch einmal selbst den Hammer schwingen.

   Auktionshäuser lüften oft auch Geheimnisse und fördern zutage, was lange verloren schien. So tauchte 1998 Kandinskys lange verschollenes Frühwerk «Der Rote Dichter» (1904) bei Neumeister auf. In einem Jutesack hatte das Bild, das in seiner dunklen Melancholie eher an Franz von Stuck erinnert, die Kriegswirren in einer Gartenlaube überstanden. In detektivischer Recherche und mit Hilfe des Kandinsky- Archivs in New York konnte das Kunstwerk dann eindeutig dem russischen Maler zugeordnet werden. Stoll: «Wir schreiben Kunstgeschichte mit.»


Tags: neumeister      stoll  euro  kunst  abstrakte kunst  
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