| Über 50 000 Besucher in Zille-Ausstellung der Berliner Akademie |
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| Montag, 24. März 2008 um 15:04 Uhr | ||
Sie war zum 150. Geburtstag des Zeichners des Berliner «Milljöhs» am 10. Januar eröffnet worden und erwies sich schnell als Publikumsmagnet. Am Ostersonntag lockte die Schau über 1000 Besucher, für den Montag wurden nach Angaben einer Sprecherin etwa 1200 erwartet.
Die Schau mit dem Titel «Kinder der Straße» zeigte mit 350 Exponaten erstmals das Gesamtwerk des Zeichners, Grafikers und Fotografen Zille, von den Berlinern liebevoll auch «Pinselheinrich» genannt. Die Ausstellungsmacher wollten ihn vor allem aus der «Schmuddel-Ecke» holen, wie Kurator Matthias Flügge betonte. Gezeigt wurden deshalb nicht nur Zilles berühmte «Milljöh»-Bilder mit Huren, frechen Gören und drallen Badenden in Wannsee, sondern vor allem auch seine sozialkritischen Werke aus der Zeit der Jahrhundertwende - darunter Zeichnungen von Arbeitslosen, Obdachlosen, Selbstmördern oder todkranken Kindern. Zille wurde am 10. Januar 1858 in Radeburg in Sachsen geboren. Der Berliner Ehrenbürger starb im Alter von 71 Jahren am 9. August 1929 in Berlin und erhielt ein Ehrengrab auf dem Stahnsdorfer Friedhof. (Internet: www.zillemuseum-berlin.de) |
























































