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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Galerie: Dänische Ausstellung in Berlin nicht antisemitisch PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 26. März 2008 um 16:49 Uhr

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Entsprechende Vorwürfe hatte am Dienstag der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Michael Braun, erhoben. Die Ausstellung in der Galerie Nord in Berlin-Moabit war Ende Februar aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen worden, nachdem sie heftig angegriffen und bedroht worden war, allerdings von Muslimen wegen einer Mekka- Karikatur.

Das Thema der Ausstellung sei eine Kritik an der rechtsextremen Verschwörungstheorie, der zufolge Zionisten beziehungsweise Juden die gesamte Politik und Wirtschaft unterwandern würden. Dies werde satirisch aufs Korn genommen, betonte der Kunstverein am Mittwoch in einer Presseerklärung. Mehrere Plakate machten sich auch über die NPD, ihre Wähler und deren antisemitische Ansichten lustig. Ein Plakat kritisiere auch «extrem religiöse Juden und ihre bisweilen rassistischen Ressentiments gegenüber Arabern».

Der Kunstverein wies darauf hin, dass der Däne Jan Egesborg, der Kopf der Künstlergruppe Surrend, selbst jüdisch sei und einige der wichtigsten Aktionen der Gruppe in den vergangenen Monaten sich gegen Rechtsextremismus und die Erfolge der NPD in Deutschland gerichtet hätten. Die jetzige Attacke des CDU-Politikers zeige, «wie schwer es zurzeit in Europa ist, politische Satire zu machen», meinte der Kunstverein.

Braun hatte nach einem Besuch der Ausstellung die Ansicht vertreten, die Plakate und Bilder seien «nicht akzeptabel». Antisemitismus dürfe sich nicht «unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit verstecken». Diese Ausstellung werde mit Steuergeldern finanziert «und passt nicht in das weltoffene Berlin».

Die Ausstellung war nach einem Besuch von Innensenator Ehrhart Körting (SPD), der in der Ausstellung der für ihre satirischen Aktionen bekannten dänischen Künstlergruppe «keine Probleme» sah, am 4. März wiedereröffnet worden. Sie ist noch bis zum kommenden Freitag (28. März) zu sehen.


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