| Kölner Wolfgang-Hahn-Preis geht an den britischen Maler Peter Doig |
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| Donnerstag, 27. März 2008 um 20:08 Uhr | ||
Der seit 15 Jahren von der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig in Köln vergebene Ankaufspreis für zeitgenössische Kunst soll am 14. April in der Domstadt überreicht werden. Das teilte das Museum Ludwig am Donnerstag mit.
Der im schottischen Edinburgh geborene Künstler mit Wohnsitz auf der Karibik-Insel Trinidad werde als einer der wichtigsten Maler der Gegenwart ausgezeichnet, heißt es in der Begründung der Jury. Grund für die Zuerkennung des Preises sei die «mysteriöse, explosive Dichte» seiner Landschaftsbilder mit Figuren. «Doigs malerischer Realismus bringt die Malerei in unerforschte Territorien», sagte Gastjurorin Iwona Blazwick von der Whitechapel Gallery in London. Mit dem vom früheren Chefrestaurator des Museums Ludwig, Wolfgang Hahn (1924-1987), gestifteten Preis ist der Ankauf eines bedeutenden Werkes des jeweiligen Preisträgers für das Kölner Museum verbunden. Der Ankauf einer Doig-Arbeit, die auf dem internationalen Kunstmarkt längst Preise von mehreren Millionen Euro erzielen, kam mit der Unterstützung durch Privatspenden zustande. Unter anderem gaben ehemalige Preisträger wie Rosemarie Trockel, Cindy Sherman und Isa Genzken Werke in eine Benefiz-Auktion für den Wolfgang-Hahn-Preis. |
























































