| Ausstellung mit frühen Zeichnungen von Willi Sitte in Halle |
|
|
|
| Donnerstag, 27. März 2008 um 20:10 Uhr | ||
«Das ist für mich eine Wiederentdeckung meiner Arbeiten», sagte Sitte am Donnerstag bei einem ersten Rundgang durch die Schau. «Ich bin sehr beglückt und habe gar nicht gewusst, dass es diese Zeichnungen noch gibt, vieles ist ja auch nicht mehr vorhanden.»
Unter dem Motto «Ich zeichne, also bin ich» sind nach korrigierten Angaben der Ausstellungsmacher 85 Werke hauptsächlich aus den 40er bis 60er Jahren zu sehen. Neben Zeichnungen werden auch mehrere Druckgrafiken gezeigt. Zahlreiche Arbeiten würden erstmals öffentlich präsentiert. Sitte gehört zu den bedeutendsten Gegenwartskünstlern, ist aber wegen seiner Vergangenheit als DDR-Kulturfunktionär umstritten. Er galt wegen seiner herausgehobenen Position in der DDR als «Staatskünstler». Eine große Retrospektive im Deutschen Nationalmuseum Nürnberg scheiterte 2001 wegen kontroverser Standpunkte zum Wirken Sittes. Die Schau läuft bis zum 29. Juni. Die Werke sind Leihgaben der 2003 gegründeten Willi-Sitte-Stiftung für Realistische Kunst Merseburg-Halle. (Internet: www.kunstforum-halle.de/hauptnavigation-kunst-ausstellungen.kunstforum-halle-willi-sitte.html) |
























































