| Ausstellung internationaler Gotik in Straßburg eröffnet |
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| Freitag, 28. März 2008 um 16:38 Uhr | ||
Bis zum 6. Juli sind im Museum der Münsterbauhütte (Musée de l'oeuvre Notre-Dame) die Leihgaben aus Museen in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu sehen. Zu den wichtigsten Objekten, die um 1400 in Straßburg geschaffen wurden, gehört das «Paradiesgärtlein», ein kleines Gemälde eines anonymen Meisters und Leihgabe des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt. Erwartet werden bis zu 30 000 Besucher. Einmal pro Woche werden auch Führungen in deutscher Sprache angeboten.
In dem Raum des «Paradiesgärtleins» sind neun Werke des anonymen Meisters ausgestellt, die nach Einschätzung der Museumskonservatorin Cécile Dupeux sein Gesamtwerk darstellen. Für die Ausstellung ist die obere Etage des Museums neu gestaltet worden. Der Hintergrund ist blau, damit die Kunstwerke besser zur Geltung kommen. Gleichzeitig soll dadurch das Blau des Himmels über dem Turm des Straßburger Münsters symbolisiert werden. Die Vorbereitung der Ausstellung hat fast drei Jahre in Anspruch genommen. «Um diese kostbaren Leihgaben zu bekommen, muss man seine Wünsche lange Zeit im voraus anmelden», sagt Dupeux. Ein wichtiger Teil der Schau ist dem Münster gewidmet. Viele Münsterfiguren zeigen die Kunst damaliger Steinmetze. Die Kopien ihrer Werke an der Münsterfassade sind normalerweise nur aus weiter Entfernung zu sehen. Im Treppenhaus hängt eine gewaltige Architektur-Zeichnung des Turms auf Pergamentpapier, die sonst - aus Gründen der Erhaltung - nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist. Bis ins 19. Jahrhundert war der Straßburger Münsterturm mit seinen 142 Metern höchster Kirchturm Europas. (Internet: www.strasbourg1400.com) |
























































