| Braunschweiger Museum präsentiert Grafiken von «Nolde bis Picasso» |
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| Freitag, 28. März 2008 um 16:40 Uhr | ||
Viele Werke aus einer Privatsammlung werden in der Ausstellung «Nolde bis Picasso» erstmals öffentlich präsentiert. Gezeigt werden die 100 schönsten von etwa 300 Blättern der Sammlung, die der Peiner Jürgen Sager dem Museum geschenkt hat. «Er hat die Sammlung seit Ende der 1940er Jahre zusammen getragen», sagte Museumsdirektor Jochen Luckhardt am Freitag. Das älteste Bild der Ausstellung ist ein Holzschnitt von Paul Gaugin aus dem Jahr 1899, das jüngste eine Radierung des Russen Maxim Kantor von 1991.
Einen Schwerpunkt bilden die Werke des Amerikaners Lyonel Feininger. Ebenso sind Bilder von DDR-Künstlern wie Wolfgang Mattheuer oder Meisterwerke der französischen klassischen Moderne wie Henri Matisse oder Marc Chagall ausgestellt. Auch mehrere deutsche Künstler wie Otto Dix, Emil Nolde, Max Beckmann, Erich Heckel oder Käthe Kollwitz sind vertreten. Viele der ausgestellten Maler gehörten der 1905 gegründeten Künstlerbewegung «Die Brücke» an. «Es ging ihnen um ein neues Lebensgefühl», erläuterte Kuratorin Judith Claus. Die Künstler hätten sich gegen den Staat und gegen die damals etablierte Kunst gewandt. In dieser Zeit wurde der Holzschnitt wieder als Technik entdeckt. «Holz ist ein ursprüngliches Material, das einen impulsiven und teils aggressiven Umgang ermöglicht», sagte Claus. Aber auch Radierungen, Lithografien und Farbsiebdrucke sind bis zum 6. Juli in Braunschweig zu sehen. Das Herzog Anton Ulrich-Museum, Kunstmuseum des Landes Niedersachsen, ist vor allem für seine Sammlung Alter Meister bekannt. Mit mehr als 100 000 Blatt gilt das Kupferstichkabinett des Museums auch als eine der größten Grafik-Sammlungen der Welt. (Zur Ausstellung ist ein Katalog mit 140 Seiten und etwa 100 Abbildungen für 19,90 Euro im Kerber Verlag, Bielefeld, erschienen. Öffnungszeiten: Di, Do bis So von 10.00 bis 17.00 Uhr, Mi von 13.00 bis 20.00 Uhr, Mo geschlossen. Am 1. Mai und Pfingstsonntag ebenfalls geschlossen.) (Internet: www.museum-braunschweig.de) |
























































