| Künstlerin Jorinde Voigt erhält Dix-Preis der Stadt Gera |
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| Freitag, 28. März 2008 um 16:41 Uhr | ||
Eine Expertenjury habe sie am Freitag als Preisträgerin bestimmt, teilte eine Stadtsprecherin mit. Voigt vertrete mit ihren Zeichnungen eine «abstrakt-konkret orientierte Position», hieß es in der Jury- Begründung. Voigt wurde 1977 in Frankfurt am Main geboren und hat unter anderem an der Universität der Künste in Berlin bei Christiane Möbus und Katharina Sieverding studiert. Die Auszeichnung wird am 17. Oktober überreicht.
Der Preis ist nach dem in Untermhaus, einem heutigen Stadtteil Geras, geborenen Künstler Otto Dix (1891-1969) benannt. Der Maler ist vor allem als Vertreter der Neuen Sachlichkeit sowie des Expressionismus und Dadaismus bekannt. Die Auszeichnung soll junge Gegenwartskunst aus dem deutschsprachigen Raum unterstützten. Erster Preisträger war 1992 der Leipziger Fotograf Michael Scheffer. 2008 wird die Auszeichnung nach fünf Jahren Pause wieder vergeben. Mit Hilfe eines neuen Sponsors wurde die Dotierung aufgestockt. Neben dem Preisgeld von 10 000 Euro wird den Siegern der Ankauf von Werken im Wert von weiteren 10 000 Euro zugesichert. Davon erhofft sich die Stadt eine größere Ausstrahlung des Dix- Preises. Vorerst ist die dreimalige Vergabe gesichert. 2003 hatte der Berliner Künstler Markus Wirthmann den Preis erhalten. Die Auszeichnung soll nun wieder alle zwei Jahre an junge bildende Künstler vergeben werden. Neben den Arbeiten des Gewinners werden die Werke der übrigen nominierten Künstler in einer Ausstellung in der Geraer Orangerie gezeigt. Die Arbeiten von Jorinde Voigt und der drei anderen Kandidaten sind dort vom 18. Oktober bis 7. Dezember zu sehen. Voigt beteiligt sich derzeit an der Schau «Medium Zeichnung» im Haus der Kunst in München. (Internet: www.kunstsammlung-gera.de, www.jorindevoigt.com) |
























































