| Bedeutende Kunstsammlung verkauft - Werke bleiben Museen erhalten |
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| Montag, 31. März 2008 um 22:43 Uhr | ||
Der Kölner Sammler und Mediziner Reiner Speck (66) hat den größten Teil seiner rund 350 Werke der Gegenwartskunst umfassenden Sammlung den Mönchengladbacher Sammlern Viehof verkauft. Dies teilte am Montag der Düsseldorfer Kunsthändler Helge Achenbach mit, der unter anderem mit den früheren «Allkauf»-Besitzern Viehof Gesellschafter der Kunstkollektion «Rheingold» ist.
Über den Kaufpreis für die erworbene Kollektion mit rund 300 Werken etwa von Beuys, Kippenberger, Trockel, Broodthaers oder Polke sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte Achenbach. Kunstkenner schätzen den Wert der gesamten Speck-Sammlung auf rund 50 Millionen Euro. Die von dem Kölner Mediziner in den vergangenen 40 Jahren erworbenen Bilder, Skulpturen und Installationen sollen vor allem dem Museum Ludwig, dem Düsseldorfer museum kunst palast, dem Museum Abteiberg in Mönchengladbach und dem Museum für Gegenwartskunst in Siegen für Ausstellungen oder als Dauerleihgaben zur Verfügung stehen. Mit diesen Häusern kooperiert die 2002 gegründete und von sechs Gesellschaftern getragene Sammlung «Rheingold», deren Stücke bis 2020 nicht weiterverkauft werden dürfen. «Es sind aber auch Leihgaben für andere Häuser möglich, das ist keine Frage», sagte Achenbach. Im kommenden Sommer will der Kölner seine gesamte Sammlung mit einer Präsentation in Schloss Dyck nahe Mönchengladbach der Öffentlichkeit vorstellen. Mit dem Erlös aus dem Kunst-Verkauf möchte Speck, der auch renommierter Kenner und Sammler von Werken des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) ist, dem Vernehmen nach in Köln ein Proust-Haus einrichten. |
























































