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Mittwoch, 21. Mai 2008 um 16:21 Uhr |
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Wie die Pressestelle des Deutschen Pavillons am Mittwoch mitteilte, werde der in New York und London lebende Künstler, der seine Karriere unter anderem in Deutschland begann, den Beitrag «Die Zukunft verhält sich immer anders» präsentieren. Betreut werde der Deutsche Pavillon hingegen erneut von Nicolaus Schafhausen, dem Direktor des «Witte de With Center for Contemporary Art» in Rotterdam. Schafhausen hatte schon im vergangenen Jahr das Konzept für den deutschen Beitrag erstellt. Gillick «entwickelt Gedankenmodelle mit dem Anspruch, zwischen den verschiedenen Komplexen in der gegenwärtigen Kunstlandschaft zu vermitteln», sagte Schafhausen zu seiner Wahl für 2009. Seine künstlerische Praxis wolle Grenzen zwischen den parallel laufenden Systemen der Kunstwelt auflösen und lasse sich schon aus diesem Grunde nicht nur einer Disziplin zuordnen. Der oft mit der britischen Künstlerbewegung «Young British Artists» in Verbindung gebrachte Künstler selbst hingegen versteht sein Schaffen als Dialog: «Meine Arbeit erfordert eine kritische Rezeption, die differenzierte Gedanken, aber auch Skepsis generiert.» So entstehe ein «anhaltender Dialog, der eher die Frage nach Produktion als nach bloßer Repräsentation aufwirft.» Die 53. Kunstbiennale findet vom 7. Juni bis zum 22. November 2009 in Venedig statt.
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