| Spätwerk von Pop-Art-Künstler Richard Hamilton in Bielefeld |
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| Mittwoch, 21. Mai 2008 um 16:25 Uhr | ||
Der 86 Jahre alte Brite gehört zu den Gründervätern der Pop-Art. Unter dem Titel «Richard Hamilton. Virtuelle Räume» werden von diesem Sonntag (25. Mai) bis zum 10. August knapp 100 Bilder gezeigt, die seit etwa 1993 entstanden seien, sagte Kunsthallenleiter Thomas Kellein am Mittwoch. Die Schau bestehe eigentlich aus zwei Ausstellungen, nämlich aus «Painting by Numbers» von 2006 in London mit Werken von 1994 bis 2005 und der Leinwandserie «A Host of Angels» (1993 bis 2007). Hamilton spielt mit Fotomaterial und Perspektiven. Aus Details verschiedener Fotos von völlig unterschiedlichen Orten, Malerei und mit Hilfe neuester Computertechnik und Bildprogramme entstehen ineinander verschachtelte Bilder. Außerdem zeigt er nach eigenen Worten «Schritte auf dem Weg zum Bild», indem er Alternativen seiner Drucke nebeneinanderstellt. Seit den frühen 1970er Jahren entstehen Hamiltons Bilder digital am Computer. Den Durchbruch schaffte er schon 1956 mit seiner immer wieder reproduzierten Collage «Just what is it that makes today's homes so different, so appealing?» Aus Zeitschriftenschnipseln hatte er dabei ein Reklame-Wohnzimmer vor dem Hintergrund einer Postkarte eines spanischen Hotelzimmers gebastelt und Figuren eingefügt.
(Internet: www.kunsthalle-bielefeld.de) |
























































