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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Ein Totem in Berlin - US-Künstler Ellsworth Kelly wird 85 Von Nada Weigelt, dpa PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 25. Mai 2008 um 20:08 Uhr

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Eine zwölf Meter hohe Totem-Skulptur von ihm wird den Innenhof der neuen US-Botschaft am Brandenburger Tor in Berlin zieren. Schon im Februar hievte ein riesiger Kran das 15 Tonnen schwere silberglänzende Kunstwerk aus Edelstahl an seinen Standort, am 4. Juli wird die Botschaft eröffnet.  Die US-Regierung erinnert mit der Skulptur nicht nur an das Erbe der Indianer - sie erweist auch einem der wichtigsten Künstler der Nachkriegsgeschichte ihre Reverenz. Am kommenden Samstag (31. Mai) wird Kelly 85 Jahre alt. 

Bekannt ist der Maler und Objektkünstler vor allem für seine großflächigen, abstrakten Gemälde. Mit streng geometrischen Formen, leuchtenden Farben und klaren Konturen schuf er in den 50er und 60er Jahren eine eigene poetische Kunstsprache, die sich den gängigen Trends und Stilrichtungen verweigerte. Er gehörte zu den Vorreitern von Minimalismus und Farbflächenmalerei, ließ sich aber nie in eine Schublade stecken. «Der Raum, der mich interessiert, ist nicht die Leinwand, sondern der Raum zwischen dir und dem Bild», sagte er einmal. 

1923 als Sohn eines Versicherungskaufmanns in Newburgh im US-Bundesstaat New York geboren, studierte Kelly zunächst in New York und Boston Kunst. 1948 geht er für sechs Jahre nach Paris. Er trifft Künstler wie Alberto Giacometti, Hans Arp und Joan Miró, die sein Interesse an abstrakter Kunst wecken. Zu den herausragenden Werken dieser Zeit gehört die Komposition «Colours for a Large Wall» (1951), die aus 64 jeweils in einer Farbe gemalten Einzelleinwänden zusammengesetzt ist. Trotz künstlerischer Erfolge hat Kelly kein Geld. Als er in die USA zurückkehren will, bittet er seine Eltern um 200 Dollar für die Reise und 200 Dollar für die Verschiffung seiner Bilder. Die Mutter schickt ihm 200 Dollar und empfiehlt: «Lass die Bilder dort.» 

Auch in Amerika ist der Anfang zunächst schwer, er gilt in der eigenen Heimat als Fremder. Die Kunstszene in New York sei «sehr rauh», bemerkt er. Dominierende Figuren sind die abstrakten Expressionisten Jackson Pollock und Willem de Kooning, Kelly ist leiser. Gleichwohl bekommt er 1956 in der Betty Parsons Gallery seine erste eigene Ausstellung, drei Jahre später sind seine Werke in der wegweisenden Show «Sixteen Americans» (Sechzehn Amerikaner) des renommierten Museum of Modern Art (MoMA) zu sehen - der Durchbruch ist geschafft. 

1970 entzieht sich der Künstler dem Trubel der Großstadt und lebt seither in Spencertown, einem kleinen Ort nördlich von New York. Es folgen Aufträge, Preise, Ausstellungen in aller Welt, auch in Deutschland. 1996 zeigte das New Yorker Guggenheim Museum eine große Retrospektive mit mehr als 250 Werken aus fast einem halben Jahrhundert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb damals: 

«Ellsworth Kelly mag zwar keinen Mitstreiter in der Kunst gefunden haben, doch seine leuchtenden, wie aus Farbmaterie ausgeschnittenen Bildsegmente schufen sich einen anderen Komplizen: den Betrachter.»



Tags: new  kelly  york  künstler  kunst  abstrakte kunst  
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