| Schirn Kunsthalle zeigt Doppel-Ausstellung von Sailstorfer und Koh |
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| Dienstag, 27. Mai 2008 um 16:32 Uhr | ||
Bis zum 31. August werden unter dem Titel «10 000 Steine» fünf Installationen des 1979 geborenen Sailstorfer sowie die raumgreifende Arbeit «Captain Buddha» des ein Jahr jüngeren Koh gezeigt. Wie die Kunsthalle am Dienstag in Frankfurt mitteilte, ist dieser damit erstmals in Deutschland überhaupt öffentlich zu sehen. In der eigens für diese Ausstellung geschaffene Arbeit «Captain Buddha» hat Koh einen großen, ganz in weiß gehaltenen Raum mit mehreren ebenfalls weißen Skulpturen bestückt. Sie kreisen um die Themen Verfall, Jugend, Schönheit und Sexualität. Das Werk ist nach Angaben der Kuratorin Martina Weinhart «die Beschreibung einer Reise, die im Nichts endet». Schirn-Direktor Max Hollein würdigte den in Peking geborenen Koh als einen «Zeremonienmeister zwischen totaler Leere und überbordender Dekadenz». Sailstorfer deutet hingegen in seinen gezeigten Installationen alltägliche Gegenstände um und gibt ihnen somit eine neue Bedeutung. Die Arbeit «1 zu 43 bis 47» etwa ist eine Popcorn-Maschine, die den Ausstellungsraum nach und nach mit Popcorn übersät. Für «Wohnen mit Verkehrsanbindung» hat er vier Bushäuschen zu Wohnhütten umgestaltet. Dabei weite der in Berlin wohnende Künstler seine Skulpturen «auch auf den Geruch und das Geräusch aus», sagte Kurator Matthias Ulrich. (Die Doppel-Ausstellung ist dienstags und freitags bis sonntags von 10.00 bis 19.00, mittwochs und donnerstags bis 22.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet sechs, ermäßigt vier Euro. |
























































