| Arbeiten des fränkischen Malers Philipp Wirth zu sehen |
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| Mittwoch, 28. Mai 2008 um 06:08 Uhr | ||
Etwa 100 Werke Wirths, der als bedeutender Porträtmaler seiner Zeit gilt, werden vom 6. Juni bis zum 27. Juli gezeigt. Der Künstler hatte zunächst unter Anleitung des Theologen und Malers Carl Gottlieb Horstig auf der Mildenburg gearbeitet, bevor er 1822 nach Würzburg zog und eine Ausbildung begann. 1826 folgte der Wechsel an eine Kunstakademie in München. Später war Wirth nach Museumsangaben zu Studien in Wien und arbeitete anschließend als Porträtist in Mainfranken. Zu dieser Zeit galt der Künstler als einer der besten Porträtmaler seiner Epoche. In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts kehrte er aufgrund gesundheitlicher Probleme nach Miltenberg zurück, wo er bis zu seinem Tod in ärmlichen Verhältnissen lebte. Die Werke Wirths, die nun in der Schau zu sehen sind, stammen unter anderm aus der Hamburger Kunsthalle, dem Würzburger Museum im Kulturspeicher und den Aschaffenburger Sammlungen, die den größten Bestand an Wirth-Bildern besitzen.
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