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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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200 Jahre Akademie der Bildenden Künste München PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 29. Mai 2008 um 07:12 Uhr

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Es folgt eine Chronologie wichtiger Stationen:

 

1808: König Maximilian Joseph stellt die Gründungsurkunde für die «Königliche Akademie der Bildenden Künste München» aus. Die Akademie befindet sich im Wilhelminum in der Münchner Altstadt.

 

1809: Der 19-jährige Johann Simon Wieland aus Ulm schreibt sich als erster Student ein.

 

1813: Die spätere Historienmalerin Maria Ellenrieder schreibt sich als erste Frau ein. Bis 1829 studieren etwa 50 Frauen an der Akademie. Danach werden bis 1920 mit Ausnahme der Bildhauerin Elisabeth Ney nur noch Männer zugelassen.

 

1841: Der Architekt Friedrich von Gärtner wird Akademie-Leiter.

 

1854: Der 22 Jahre alte Wilhelm Busch wird Akademie-Student.

 

1881: Bei einem Brand auf dem Künstlerfest «Reise um die Welt» kommen neun Studenten ums Leben. Sie können sich nicht rechtzeitig aus ihren Eskimokostümen befreien.

 

1886: Das neue Gebäude an der heutigen Akademiestraße wird offiziell übergegeben. Der Fassadenschmuck bleibt unvollendet, die für Skulpturen vorgesehenen Nischen sind auch heute noch leer.

 

1886-1912: Die Akademie erlebt mit Schülern wie Wassily Kandinsky, Franz Marc und Paul Klee eine Glanzzeit.

 

1898: Emil Nolde wird von der Akademie abgelehnt.

 

1911: Die polnische Malerin Zofia Stryjenska immatrikuliert sich unter dem Namen ihres Bruders und studiert in Männerkleidern.

 

1920: Frauen werden wieder zum Studium zugelassen.

 

1933-43: Die Kunstakademie ist wichtiger Bestandteil des NS- Kulturbetriebes. Adolf Hitler wird auf Beschluss des Kollegiums mit der «Medaille für Verdienste um die Kunst» in Gold ausgezeichnet, drei Professoren werden zu Reichskultursenatoren ernannt. Akademie- Professor Adolf Ziegler organisiert die Ausstellung «Entartete Kunst.»

 

1944: Bei einem Luftangriff werden das Archiv und große Teile der Kostümsammlung zerstört.

 

1945: Die alliierte Militärregierung entlässt NSDAP-Mitglieder und NS-Künstler.

 

1946: Neugründung der Akademie der Bildenden Künste München.

 

1952: Nikolaus Nakszynski gibt ein kurzes Gastspiel in einer Malklasse, bevor er als Klaus Kinski Weltkarriere macht.

 

1968-70: Die 68er-Bewegung ergreift auch die Akademie. Studenten zeigen eine Ausstellung zur Verstrickung von Akademie-Mitgliedern in den NS-Kunstbetrieb.

 

2005: Der Erweiterungsbau wird fertiggestellt.

 

2008: Die Akademie feiert ihren 200. Geburtstag. Etwa 650 Studierende sind eingeschrieben.

 

(Internet: www.200-jahre-kunstakademie-muenchen.de)



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