| Erstes Heinz-Berggruen-Gymnasium in Berlin |
|
|
|
| Donnerstag, 29. Mai 2008 um 20:37 Uhr | ||
Dazu wurde das Erich-Hoepner-Gymnasium in der Charlottenburger Bayernallee umbenannt. Zu der Feierstunde waren auch die Söhne Nicolas und Olivier Berggruen gekommen. Die Umbenennung tritt zum neuen Schuljahr am 1. August in Kraft. Sie war am 15. Mai vom Bezirksamt beschlossen worden, nachdem sich die zuständige Schulkonferenz des Erich-Hoepner-Gymnasiums dafür einstimmig ausgesprochen hatte. Die Sammlung Berggruen gegenüber dem Schloss Charlottenburg gilt als eine der weltweit bedeutendsten Bildersammlungen der klassischen Moderne. Zu der Kollektion im Stülerbau gehören mehr als 160 Bilder, darunter allein 80 Werke von Picasso und 50 von Paul Klee sowie Bilder von Matisse, Cezanne und van Gogh. Berggruen, der vor den Nazis fliehen musste, hatte nach Jahrzehnten des Exils seine Kunstschätze seiner Heimatstadt Berlin für einen symbolischen Preis überlassen. Der Kunstsammler fand 2007 seine letzte Ruhe in Berlin. Das Erich-Hoepner-Gymnasium war nach einem deutschen Panzergeneral und Widerstandskämpfer benannt worden. Da seine Rolle im Widerstand umstritten blieb, hatte es schon früher Bestrebungen für eine Umbenennung gegeben. Zu den Vorschlägen gehörten unter anderem Ernst Lubitsch, E.T.A. Hoffmann, Clara Schumann, Hans Scharoun und Kurt Weill. «Ein Generalsname ist überhaupt eine schlechte Namensgebung für eine Schule, erst recht für eine Schule mit den Schwerpunkten Musik, Bildende Kunst und Alte Sprachen», sagte Schulleiter Gerald Thimm der dpa. An diesem Freitag wird in Berlin der Sieger-Entwurf für die Erweiterung des Berggruen-Museums erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mitteilte. Seit 1996 ist der westliche Stülerbau gegenüber vom Schloss Charlottenburg Standort der Kunstsammlung von Heinz Berggruen. Der Mäzen, der im Februar 2007 im Alter von 93 Jahren gestorben war, hatte seine Sammlung mit Werken von Picasso, Klee, Giacometti und Matisse im Jahr 2000 der Stiftung Preußischer Kulturbesitz übereignet. Die Familie des Sammlers will der Stiftung weitere hochkarätige Leihgaben langfristig zur Verfügung stellen. Dafür wird das Museum Berggruen durch Einbeziehung und Umbau des benachbarten Gebäudes Spandauer Damm 17 erweitert. |
























































