| «Die Kraftprobe»: Werke von Münchner Kunststudenten aus 200 Jahren |
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| Donnerstag, 29. Mai 2008 um 20:37 Uhr | ||
Anlass für die Ausstellung «Die Kraftprobe» sind die Feiern zur Gründung der Akademie der Bildenden Künste im Jahr 1808. Rund 100 Werke von Professoren und Studenten seien ausgewählt worden, um die wechselhafte Geschichte der Akademie darzustellen, teilte das Haus der Kunst am Donnerstag mit. Mit der Akademie sind Namen berühmter Künstler verbunden wie der Architekt Friedrich von Gärtner, der Nazarener Maler Julius Schnorr von Carolsfeld oder die Maler Franz Marc oder Wassily Kandinsky. Viele Objekte der Ausstellung seien Leihgaben aus Städten wie Athen, Budapest, Stockholm oder Warschau. Der erste Abschnitt «Anziehung und Ausstrahlung» widmet sich der Historienmalerei. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts sei sie das Aushängeschild der Kunstakademie gewesen. Zu sehen sind unter anderem die monumentalen Gemälde «Die Kraftprobe» von Franz von Defregger oder «Alexander der Große im Sterbebett» von Karl von Piloty. Ein zweiter Teil setzt sich unter dem Thema «Leuchttürme und Irrlichter» mit der Geschichte seit 1900 auseinander. Einer der Schwerpunkte ist dabei die Münchner Secession, die 1892 gegründet wurde und die einige Professoren hervorbrachte. Damals habe die Akademie erneut als internationales Zentrum Studenten aus aller Welt angelockt, so die Ausstellungsmacher. Thematisiert wird auch die Zeit des Nationalsozialismus, als sich die Akademie mit dem Haus der Kunst am «Tag der Deutschen Kunst» und an der «Großen Deutschen Kunstausstellung» 1937 beteiligte, bei der Künstler wie Emil Nolde, Max Beckmann oder Franz Marc als «entartet» gebrandmarkt wurden. Auch die wilden sechziger Jahre haben ihren Platz gefunden mit einer Bild- und Filminstallation zu 1968, die heutige Studenten geschaffen haben. |
























































