| Sitte-Galerie in Merseburg zeigt Werke von Otto Dix |
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| Donnerstag, 29. Mai 2008 um 20:38 Uhr | ||
Neben Werken von Sitte (87) zum Thema «Der arbeitende Mensch» werden Zeichnungen von Otto Dix (1891-1969) und Arbeiten der Bottroper Künstlerin Bernhardine Lützenburg gezeigt, wie Galeriechef Dietmar Rother am Donnerstag sagte. «Es ist schon faszinierend, Dix hier zu haben, weil er als einer der Großen des 20. Jahrhunderts gilt.» Bis 30. September sind in zwei Durchgängen 100 Werke des in Gera geborenen Malers Dix zu sehen; erst Stillleben Selbstporträts und Landschaften, danach Kriegszeichnungen. «Wie Sitte ist Dix ein Vertreter der realistischen Malerei und beide hängen dem Expressionismus an», sagte Rother. Die 550 Quadratmeter große Galerie am Merseburger Dom war 2006 zum 85. Geburtstag von Sitte eröffnet worden. In wechselnden Ausstellungen widmet sie sich hauptsächlich dem Schaffen des in Halle lebenden Malers, der als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, aber wegen seiner Rolle als DDR-Kulturfunktionär umstritten ist. Die Werke der neuen Sonderausstellung stammen aus den 60er und 70er Jahren. Sie gehören teils der Sitte-Stiftung, dazu kommen Leihgaben der Stiftung Moritzburg in Halle und des Bildermuseums in Leipzig. Otto Dix wurde in Untermhaus, einem heutigen Stadtteil von Gera, geboren und ist vor allem als Vertreter der Neuen Sachlichkeit sowie des Expressionismus und Dadaismus bekannt. In seinem Geburtshaus ist ein Museum mit einigen seiner Werke untergebracht. In Merseburg werde die gesamte Bandbreite von Dix` zeichnerischem Schaffen präsentiert, sagte Rother. Es sind alles Leihgaben aus Gera.
(www.willi-sitte-galerie-merseburg.de)
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