| Bilder der Liebe in der Liebe in der Kunsthalle zu Kiel |
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| Freitag, 30. Mai 2008 um 16:53 Uhr | ||
Ausgehend von der Antikenrezeption der Renaissance zeigen rund 160 Werke von mehr als 80 Künstlern aller Epochen in verschiedenen Medien die bildhafte Entwicklung des «großen Gefühls», teilte die Kunsthalle am Freitag mit. Mit Liebesbildern zwischen Barock und Moderne, Inszenierungen und Abgesängen der Liebe in Pop Art, Aktions- und Konzeptionskunst bis zu Allegorien der Liebe im aktuellen Kunstgeschehen soll die Schau die Vielfalt der Gesichter Amors widerspiegeln. Die Ausstellung, die die Kieler Kunsthalle gemeinsam mit der Kunsthalle Wien und dem Museum Villa Stuck in München konzipiert hat, gastierte zuvor in den beiden anderen Städten. Zu sehen sind unter anderem Werke von Anthonis van Dyck, René Magritte und Edvard Munch. Die Bilder, Skulpturen und Installationen werden nicht chronologisch, sondern in Themenblöcken präsentiert. So verallgegenwärtigen sich Verwandtschaften und Referenzen zwischen historischen Stücken und der gegenwärtigen Kunstpraxis. Neben der romantischen und verehrten Liebe wird auch die andere Seite dieses Gefühls - die unerfüllte Sehnsucht und Kommerzialisierung -thematisiert. «Der Verlust des Ideals rückt hier ins Zentrum - und doch lebt das Liebeslob in alten und neuen Formen fort», teilte die Kunsthalle weiter mit. Zu sehen ist dies etwa am Werk «Untitled (Loverboys)» von Felix Gonzalez-Torres, wo der Körper des Geliebten in Bonbons aufgewogen wird. (Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs 10.00 bis 20.00 Uhr. Eintritt: Sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Zur Ausstellung ist im DuMont Kunstverlag der Katalog «True Romance. Allegorien der Liebe von der Renaissance bis heute» erschienen (29 Euro)) |
























































