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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Jenny Holzer in Moskau - Berliner Galerist öffnet erste Kunstmission Von Ulf Mauder, dpa PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 01. Mai 2008 um 10:10 Uhr

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Der Berliner Kunstexperte Volker Diehl ist nach eigenen Angaben der erste «westliche Galerist», der in der Goldgräberstimmung an der Moskwa sein Glück versucht. Mit der Amerikanerin Jenny Holzer, Star unter den Konzeptkünstlern, eröffnete der Unternehmer jetzt seinen Kunsttempel Diehl + Galerie One in einem sanierten Protzbau der Stalin-Ära, der früher den staatlichen Kunsthandel beherbergte.

«Russland ist trotz aller Möglichkeiten kein leichtes Pflaster», sagt Diehl. Russlands Presse war entzückt von dem Auftakt.

«Das ist Schönheit in ihrer reinsten Form», schwärmte die Tageszeitung «Wedomosti» über Holzers erste große Moskauer Schau «Like Truth», die sie für die Galerieeröffnung installiert hat. Das Blatt bedauert, dass Kunstwerke wie das fünf Meter hohe Exponat «Monument» aus Leuchtdioden nicht auf den Plätzen der russischen Hauptstadt zu sehen sind. «Moderne Kunst von hoher Qualität gibt es in Moskau eben nur in Ausstellungen. Die Stadt stellt lieber schweigsame und sinnentleerte Denkmäler auf.» Typisch Moskau: Eine Sammlerin kaufte das mehr als eine Million Dollar teure Kunstwerk mit berühmten Textfragmenten Holzers gleich bei der Vernissage.

Installationen, Video- und Klangkunst sind in Moskaus oft noch stark konservativem Kunstbetrieb Raritäten. Zwar gehen Künstleroasen wie die zum Ausstellungszentrum umgebaute Weinfabrik Winsawod neue Wege, doch liegt der Schwerpunkt vielfach auf Fotokunst. Holzer verwendet dagegen eine Vielfalt von Techniken und jede Menge LED- Leuchtschrift. In den politischen Arbeiten für Moskau etwa setzt sie sich mit geschwärzten Geheimdienstberichten auseinander, die sie als Hommage an Kasimir Malewitschs abstrakte und konstruktivistische Arbeiten versteht.

«Wir wollen hier auf allerhöchstem Niveau arbeiten und auch umstrittene Positionen zeigen», sagt Diehl, der etwa die russische Skandalkünstler-Gruppe Blue Noses in Berlin vertritt und in der Experten-Kommission der Kunstmesse Art Moskau mitwirkt. Druck von oben fürchte er nicht. «Wir haben hier keine chinesischen Verhältnisse, die Zensur ist abgeschafft», sagt Diehl, während er zugleich über bürokratische Hürden klagt. Mit seiner «Kunstmission» will der 50-Jährige auch nicht vor Provozierendem Halt machen. In den Moskauer Sälen zeigt er nach der Holzer-Schau Teile seiner eigenen Sammlung - das Thema ist russische Soz-Art der 80er und 90er Jahre unter dem Titel Glasnost und Perestroika. In der Vergangenheit waren provozierende Ausstellungen oft Angriffen ausgesetzt. Extremisten und russisch-orthodoxe Christen verwüsteten mehrere Kunst-Schauen, die aus ihrer Sicht die Gefühle der Menschen verletzten.

Diehl hatte schon zu Sowjetzeiten Kontakt in die Moskauer Kunstszene, kaufte und sammelte. 600 Quadratmeter misst die helle - auch als Museum - genutzte Galerie, in der er bis zu acht Ausstellungen pro Jahr plant, 2008 unter anderem noch mit Zhang Huan und Olga Chernysheva. «Es gibt immer mehr junge russische Sammler, die bis zu 5000 Euro für ein Kunstwerk ausgeben, sie sind hungrig auf junge anspruchsvolle Kunst vor allem auch aus dem Westen», sagt Diehl, der in Berlin zwei Galerien betreibt. Die russische Szene öffne sich langsam.

Aufgezogen hat er das Moskauer Projekt mit der Stiftung «Kira Foundation» eines georgischen Geschäftsfreundes. «Die hohen Mieten in Moskau und sonstigen Kosten hätten ein solches Engagement sonst unmöglich gemacht», berichtet der Galerist. Vor allem will er in Russland auch neue Künstler entdecken. «Das ist doch die schönste Arbeit», sagt der Mitbegründer des Art Forums Berlin.



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