| Wanka: Cottbuser Kunstmuseum ist neue Attraktion |
|
|
|
| Montag, 05. Mai 2008 um 22:37 Uhr | ||
Das in den 1920er Jahren errichtete Backsteingebäude biete bessere Möglichkeiten für die Präsentation zeitgenössischer Werke als das Museum am alten Standort, sagte Wanka am Montag in Cottbus. Künftig gebe es somit auch mehr Möglichkeiten, Brandenburger Künstler vorzustellen. Das im Goethe-Park auf einer Spree-Insel gelegene Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus soll an diesem Donnerstag (8.5.) offiziell eröffnet werden. Die dreieinhalbjährigen Sanierungs-und Umbauarbeiten hätten aus dem Industriedenkmal ein architektonisches Kleinod gemacht, meinte die Museumsdirektorin Perdita von Kraft. Für die Modernisierung seien rund acht Millionen Euro ausgegeben worden. Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) bezeichnete das Projekt als Beispiel für eine gelungene Stadterneuerung im Rahmen des Aufbaus Ost. Ein Traum sei wahr geworden, denn nun könne die lebendige Kunstszene in der Stadt besser vorgestellt werden. Das alte Museumsgebäude am Altmarkt habe nicht mehr den technischen Anforderungen entsprochen. Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk ist gemeinsam mit dem Staatstheater Cottbus unter dem Dach der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus vereint. Im neuen Museumsbau sind mehr als 22 300 zeitgenössische Werke in klimatisierten Depots untergebracht. Sie können nun auf 1250 Quadratmeter Fläche gezeigt werden, 500 Quadratmeter mehr als im Altbau. Als erste Ausstellung wird vom 8. Mai bis 24. August die Schau «Angelandet» mit 150 Werken des Museums gezeigt.
(Internet: www.museum-dkw.de) |
























































