|
Dienstag, 06. Mai 2008 um 07:20 Uhr |
|
Schön sind sie nicht, die Menschen, die der britische Gegenwartskünstler und Enkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud mit schwerem Pinselstrich auf die Leinwand bannte. Ob als Porträt oder großer Akt - mit einem derb anmutenden Realismus blickt Freud auf Kopf und Leib. Falten werden nicht weichgezeichnet, Wülste nicht gestrafft, der Körper liegt schonungslos bloß. Doch der Blick der Porträtierten schweift in eine unbestimmte Ferne und gibt die Gedanken nicht preis. So behalten sie, äußerlich völlig enthüllt, doch ihre Intimität. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. Juni zu sehen. (www.gemeentemuseum.nl)
|