| Erstmals Ausstellung zum Gesamtwerk von Ulrich Loth in Pinakothek |
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| Mittwoch, 07. Mai 2008 um 20:35 Uhr | ||
Von Donnerstag bis zum 7. September werde in der Schau «Ulrich Loth - Zwischen Caravaggio und Rubens» das Werk des vergessenen Meisters der frühbarocken Malerei umfassend präsentiert, teilte die Pinakothek am Mittwoch mit. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Doktoranden des Instituts für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Neben sechs großformatigen Altarbildern zählt vor allem der nach 200 Jahren erstmals wieder zusammengeführte vierteilige «Isaak-Zyklus» zu den Höhepunkten. Zahlreiche Gemälde wurden mit großem Aufwand restauriert und sind erstmals seit Jahrzehnten wieder zu sehen. Ulrich Loth zählte zu den Schülern Peter Candids und war Hofmaler des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern. Vier Jahre seiner Ausbildung verbrachte er in Italien und kehrte von dort 1623 als erster deutscher Caravaggio-Nachfolger zurück. Trotz der schweren Zeiten während des Dreißigjährigen Krieges konnte Loth eine rege Tätigkeit entfalten. Loths Hauptwerk ist das Altarbild «Die Anbetung der Könige» aus der Münchener Frauenkirche. Das Altarbild wurde ebenso wie das an Caravaggio orientierte Altarbild «Tod Mariens» aus dem Freisinger Mariendom eigens für die Ausstellung in die Alte Pinakothek transportiert. Außerdem sind auch großformatige Historienszenen, Halbfigurenbilder sowie private Andachtsbilder zu sehen. |
























































