| Stuttgarter Staatsgalerie erwirbt «Apokalypse» von Grafiker Beckmann |
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| Mittwoch, 07. Mai 2008 um 20:36 Uhr | ||
Der Galerieverein erwarb vier Sätze der von Beckmann (1884 - 1950) im Amsterdamer Exil geschaffenen Lithographienfolge mit dem Titel «Apokalypse». Darunter befinden sich auch 27 vom Künstler handkolorierte Probedrucke. «Das findet man nicht jeden Tag im Leben», sagte der Direktor der Staatsgalerie Sean Rainbird am Mittwoch in Stuttgart. m Auftrag der Bauerschen Schriftgießerei in Frankfurt fertigte Beckmann die Zeichnungen 1941 als Illustrationen für die Offenbarung des Johannes an. Diese wurden dann heimlich nach Frankfurt gebracht und dort auf Stein umgedruckt. Bilder und Text erschienen zwei Jahre später in Buchform. Fünf der offiziell 24 Exemplare kolorierte Beckmann selbst. Zu dem vom Galerieverein erworbenen Konvolut gehören zwei Sätze von Probedrucken und zwei Buchfassungen in Schwarz-Weiß und Farbe. Zum Kaufpreis wollte sich das Museum nicht äußern. Die Staatsgalerie ist bereits im Besitz von zahlreichen bedeutenden Gemälden, Zeichnungen und Lithographienfolgen Beckmanns wie der «Stadtnacht» (1921) und der «Berliner Reise» (1922). Die «Apokalypse» soll vom 5. Dezember an in Stuttgart ausgestellt werden. |
























































