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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Haus der Kunst in München zeigt Rauschenberg-Ausstellung PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 08. Mai 2008 um 22:42 Uhr

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Die Schau «Travelling '70-'76» zeigt 40 Installationen, Skulpturen und Assemblagen aus sechs Serien des gebürtigen Texaners, die seine Eindrücke fremder Kulturen wiedergeben. «Das Außergewöhnliche der Ausstellung ist, dass die Kunstwerke aus einer radikalen Umbruchphase Robert Rauschenbergs stammen», sagte die Kuratorin Mirta dArgenzio am Donnerstag in München. Viele der Werke waren selten oder noch gar nicht in einer Ausstellung zu sehen. In München werden sie bis zum 14. September gezeigt.

Von 1970 bis 1976 beschränkte sich Rauschenberg auf eher schlichte Materialien. So verwendete er Pappe, da dieses Material «überall auf der Erde zu finden sei». Die Verpackungskartons sind nach Museumsangaben Fundstücke, sie tragen die Spuren ihrer eigenen Geschichte. In der Reihe «Cardboards» hat Rauschenberg die Kisten zerrissen und flach gedrückt, um sie anschließend an die Wand zu hängen. «Venetians» ist inspiriert von den zahlreichen Besuchen des Künstlers in Venedig. Die Collagen setzen sich mit der Schönheit und dem Zerfall der Stadt auseinander.

Obwohl Robert Rauschenberg nie in Ägypten war, schuf er die Serie «Early Egyptians», in die er seine Vorstellungen von dem Land einbrachte. «Hoarfrosts» und «Jammers» zeigen die Auseinandersetzung Rauschenbergs mit Textilien. Während «Jammers» segelartige Stoffbahnen in typisch indischen Farben zeigt, setzen sich die «Hoarfrosts» mit einem speziellen Druckverfahren auseinander: Mit einem Lösungsmittel übertrug er Bilder in mehreren Schichten auf Stoff. Das Einzelexponat «Schubkarre» besteht nur aus Stücken, die Rauschenberg in Israel fand. Sie sind Teil der sonst verschollenen Serie «Made in Israel».

Die Kuratorin Mirta dArgenzio hat sich zehn Jahre lang mit dem Schaffen Rauschenbergs auseinandergesetzt. Das Wesen der Ausstellung liege nicht in der Chronologie, sondern im Dialog der Serien miteinander. Was Rauschenberg so spannend mache, sei die Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit seiner Werke, erläuterte sie zu der Münchner Ausstellung.



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