| Kasseler Neue Galerie soll bis 2010 Haus der Moderne werden |
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| Donnerstag, 08. Mai 2008 um 22:44 Uhr | ||
Die Umbauarbeiten des Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert sollen bis Ende 2010 abgeschlossen sein. Die Kosten bezifferte Ministerin Silke Lautenschläger (CDU) am Donnerstag in Kassel auf rund 19 Millionen Euro. Der Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel (mhk), Michael Eissenhauer, bezeichnete den Umbau der Neuen Galerie, mit dem im Juli begonnen wird, als Dreh- und Angelpunkt des 200 Millionen Euro schweren neuen Kasseler Museumskonzepts. Als Schnittstelle zwischen staatlicher und städtischer Sammlung komme der Neuen Galerie Symbolfunktion zu. Darin solle Kunst ab dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gezeigt werden. Das kürzlich von Stadt und Land angekaufte «Dreamboat» des aus Afrika stammenden documenta-12-Künstlers Ramuald Hazoumé wird im Untergeschoss ausgestellt. Ältere Exponate wandern hingegen in die Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe. «Die Sammlung der Neuen Galerie litt unter Profilunschärfe, weil dort höfische und bürgerliche Kunst zusammen gezeigt wurden», sagte Eissenhauer. Die Leiterin der Neuen Galerie Marianne Heinz betonte, dass durch den Umbau des Foyers die Blickachse in den berühmten Beuys-Raum im Erdgeschoss nicht beeinträchtigt werde. Vor allem durch die Öffnung der Decke zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss könne das von oben einfallende Tageslicht besser genutzt werden. Der Umbau der Neuen Galerie war wegen technischer Mängel notwendig geworden und ist nunmehr wichtiger Bestandteil der Neugestaltung der Kasseler Museumslandschaft. Ein zentraler Ort für die Museumspädagogik wurde bereits im vergangenen Jahr nahe Schloss Wilhelmshöhe fertiggestellt. Derzeit laufen die Sanierungsarbeiten an einem neuen Besucherzentrum sowie am Kasseler Wahrzeichen, dem Herkules. |
























































