| Ausstellung zur Vertreibung jüdischer Künstler aus der Oper |
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| Mittwoch, 14. Mai 2008 um 19:56 Uhr | ||
Die Vertreibung jüdischer Künstler aus deutschen Opernhäusern von 1933 bis 1945. Die zweiteilige Schau in der Berliner Staatsoper Unter den Linden und im Centrum Judaicum widmet sich von diesem Sonntag an (bis 4. Juli) dem Schicksal 44 prominenter Künstler, unter ihnen Lotte Lehmann, Richard Tauber, Alexander Kipnis, Kurt Weill und Fritzi Massary. Für Tausende Komponisten, Dirigenten, Intendanten, Sängerinnen und Sänger bedeutete die Kulturpolitik des NS-Regimes Berufsverbot, Exil oder Deportation, teilte die Staatsoper am Donnerstag weiter mit. Die Lindenoper widmet sich vor allem der Verfolgung von zehn Ensemblemitgliedern während der NS-Zeit. Die Ausstellung wird mit einer Matinee der Staatskapelle Berlin eröffnet. Sie wurde erstmals im Jahr 2006 in Hamburg gezeigt und von dem Designer Peter Schmidt, dem Musikexperten Jürgen Kesting und dem Historiker Hannes Heer initiiert. |
























































