| Beschlagnahmte Maya-Kunst bleibt im Lager |
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| Mittwoch, 14. Mai 2008 um 19:59 Uhr | ||
Kunstminister Thomas Goppel (CSU) wies am Mittwoch die SPD-Forderung zurück, die Werke nicht in Lagerhallen schlummern zu lassen, sondern in einem Museum wie dem Münchner Völkerkundemuseum auszustellen. Der Vorschlag sei «vollkommen abwegig», erklärte Goppel. Landtagsvizepräsident Peter-Paul Gantzer (SPD) hatte Goppel zuvor gebeten, die Kunstwerke auszustellen. «Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie einen Weg finden würden, diese umfangreiche, bedeutende und sehr schöne Sammlung öffentlich ausstellen zu lassen», schrieb der SPD-Politiker an den Kunstminister. Goppel antwortete, solange der Freistaat nicht wisse, wem die Sammlung gehöre, könne es nicht sein erstes Interesse sein, die Werke öffentlich auszustellen. Die auf einen zweistelligen Millionenwert geschätzte Sammlung war auf ungeklärten Wegen aus Spanien nach Bayern gekommen. Die Eigentumsrechte sind ungeklärt, da sowohl Spanien, ein 66 Jahre alter Sammler als auch mehrere zentral- und südamerikanische Länder den Schatz für sich beanspruchen. Daher hält der Freistaat die Sammlung bis auf Weiteres unter Verschluss. «Wenn wir wissen, mit wem wir über spätere Besitzrechte diskutieren sollen, lässt sich der Vorschlag von Herrn Landtags-Vizepräsidenten würdigen», sagte Goppel |
























































