| Michael Eissenhauer - Neuer Chef der Berliner Museen |
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| Samstag, 01. November 2008 um 09:57 Uhr | ||
Michael Eissenhauer
Michael Eissenhauer ist der neue Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Museen gehören zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der größten Kultureinrichtung in Deutschland. Unter ihrem Dach finden sich beispielsweise die Kunstschätze der Museumsinsel, der Museen Dahlem und des Kulturforums am Potsdamer Platz. Eissenhauer ist seit 2003 Präsident des Deutschen Museumsbundes, er gilt als pragmatisch und geschickt im Umgang mit der Politik. Geboren wurde er 1956 in Stuttgart. Eissenhauer absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Möbelschreiner und studierte danach Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Deutsche Literaturwissenschaft in Tübingen und Hamburg, wo er auch promovierte. Nach einem Volontariat am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und einer Tätigkeit als Wissenschaftlicher Angestellter am Deutschen Historischen Museum in Berlin war Eissenhauer von 1991 bis 1995 Kurator in Nürnberg und danach bis 2001 Direktor der Kunstsammlungen der Veste Coburg in Bayern. Seit Juli 2001 leitete Eissenhauer die Staatlichen Museen Kassel. In Kassel setzte sich Eissenhauer für eine stärkere Vernetzung mit der documenta und für eine Ausrichtung auf ein internationales Kunstzentrum ein. Während er wissenschaftlich bisher weniger hervorgetreten ist, engagierte sich Eissenhauer in der Öffentlichkeit besonders auf kulturpolitischem Gebiet, so zum Beispiel mit seiner Forderung, Steuerschulden mit Kunstwerken abzahlen zu können. Die 6000 Museen in Deutschland nennt Eissenhauer «das kulturelle Gedächtnis unserer Gesellschaft». Seine wichtigsten Projekte in Berlin: der Um- und Ausbau der Museumsinsel, die zum UNESCO-Welterbe gehört, und das Humboldt-Forum auf dem Schlossplatz. |
























































