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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Mondrian und Möbel in Köln - Kunst und Design im Jahrhundert-Dialog PDF Drucken E-Mail
Samstag, 01. November 2008 um 09:59 Uhr

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Museum für Angewandte Kunst, Köln 

 

Möbel und Leuchten, Radios und Haushaltsgegenstände sind im Kölner Museum für Angewandte Kunst in direktem Zusammenhang mit Bildern und Skulpturen zu sehen. Erstmals werde so in einem Museum dauerhaft die parallele Entwicklung von Kunst und Formgebung präsentiert, sagte Kölns Kulturdezernent Georg Quander am Freitag. Um Vergleichbares studieren zu können, müsse man wohl bis ins New Yorker Museum of Modern Art (Moma) reisen. Die neue Dauerausstellung zeigt rund 500 Designobjekte und Kunstwerke, die seit dem Beginn industrieller Formgebung zu Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstanden sind.    

Ausgestellt sind Möbel oder Elektrogeräte von Designern wie Charles und Ray Eames oder Dieter Rams zusammen mit Werken Kandinskys, Mondrians oder Vasarelys, die ein Privatsammler zusammengetragen und der Domstadt überlassen hat.    

Der Schwerpunkt auf dem «heroischen» Design der frühen Jahre von De Stijl und Bauhaus, die Liebe zum Radio der 40er Jahre machen den persönlichen Blick des Schenkers deutlich. Weniger populäre Seitenwege der Kunstgeschichte von Laszlo Peris konstruktivem Betonrelief von 1921 bis zu Werken der 60er Jahre von Morellet oder Soto lassen Entdeckungen jenseits der «gängigen» Mondrians oder Uecker-Nagelreliefs zu.    

«Der Künstler besitzt die Fähigkeit, den toten Produkten der Maschine Seele einzuhauchen», notierte der Architekt Walter Gropius  1913 im Pathos der Zeit. Wohl nie waren sich - vornehmlich konstruktive Kunst - und Formgebung so nah, wie in jenen Aufbruchjahren. Der US-Architekturpionier Frank Lloyd Wright erdachte 1904 einen skulptural wirkenden Schreibtisch mit integriertem Stuhl. Peter Behrens - Deutschlands erster Industriedesigner - gestaltete wenig später im Auftrag der AEG formschöne, elektrische Wasserkessel.  Das Bauhaus lieferte Stahlrohrmöbel etwa von Marcel Breuer ebenso wie Kunst aus dem reformatorischen Geist der Rationalität.    

Der Kontrast der «Volksempfänger» als NS-Sprachrohr, natürlich im einheitlich-tristen braunen Gehäuse mit Adler und Hakenrune, zu den quietschbunten US-Radios der Zeit («Patriot Aristocrat»/1940) markiert nicht nur Design-Geschichte sondern zugleich den denkbar größten Unterschied zweier Lebensweisen.    

Der Wahl-Amerikaner Raymond Loewy sieht die Design-Welt der 40er Jahre pragmatisch merkantil: «Hässlichkeit verkauft sich schlecht», ist seine Losung und er verpasst der Cola-Flasche dieselbe Stromlinienform, die sich an Ufo-ähnlichen Bügeleisen, raketenförmigen Staubsaugern oder dem im Museumsfoyer «geparkten» Mercedes-Sportwagen «Gullwing» (1955) wiederfinden lässt.    

Mehr denn je wird in der Ära von Pop und Post-Moderne die eigenwillige Gestaltung der Alltagsgegenstände zum zunehmend bedeutenderen Verkaufsargument. Vom TV als schwarzglänzendem Quader («Cubo Black»/1969) mit Antenne bis zum Riesen-Gummikaktus als Garderobenständer, von der handlichen Reiseschreibmaschine «Valentine» (1960) bis zum Sessel aus umgebautem Supermarkt- Einkaufswagen heißt die Design-Devise: Erlaubt ist, was ins Auge fällt.    

In der Gegenwart, so analysieren Kölns Design-Experten, setzen die Entwerfer wieder mehr auf die Nähe zur Kunst. Damit scheint besonders der Überraschungseffekt gemeint zu sein, mit dem holländische Designer bei ihren 2006 gestalteten USB-Sticks spielen. Die Elektronik versteckt sich in kleinen Holzstückchen, die wie zersägte Weihnachtsbäumchen lange nach dem Fest aussehen.  

 



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