| 4000 Besucher sahen Retrospektive über Landschaftsmaler Hackert |
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| Montag, 03. November 2008 um 07:17 Uhr | ||
Retrospektive, Jakob Philipp Hackert
Die Ausstellung der Klassik Stiftung Weimar zog nach Angaben des Neuen Museums Weimar rund 4000 Besucher an. Die Schau war am 25. August eröffnet und am Sonntag mit einer Lesung des Weimarer Schauspielers Peter Rauch zu Ende gegangen. Er gab vor 75 Gästen unter anderem Reiseberichte von Goethe und skurrile Geschichten Casanovas zum Besten. Im Neuen Museum und im Schillermuseum Weimar waren etwa 80 Gemälde und 120 Gouachen, Aquarelle und Zeichnungen des einstigen Hofmalers des Königs Ferdinand IV. zu sehen. Mit seinen idyllischen Bildern hat Jakob Philipp Hackert (1737- 1807) für Jahrhunderte die Vorstellungen der mediterranen Landschaft geprägt. Vom gebürtigen Prenzlauer sind heute noch etwa 3000 Arbeiten weltweit erhalten. Die Experten gehen davon aus, dass weitere 1500 Arbeiten verloren gingen. Hackert gilt als einziger Maler, der bei den Ausgrabungen von Pompeji am Vesuv dabei war. Seine genauen und detailreichen Zeichnungen sind bis heute für Archäologen eine Fundgrube.
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