| Kandinskys «Bilder einer Ausstellung»: Skizzen zu Mussorgsky |
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| Dienstag, 04. November 2008 um 06:32 Uhr | ||
Velbert, Kandinskys, Bilder einer Ausstellung
Bis zum 7. Dezember sind die Originalskizzen zur 1928 in Dessau uraufgeführten Kandinsky-Inszenierung zu sehen, teilte die Stadt Velbert am Montag mit. Der in Moskau geborene Maler, von 1920 bis 1933 Lehrer am Bauhaus in Weimar und Dessau, zählt zu den Begründern der abstrakten Kunst. Grundlegend für sein Schaffen, in dem Musik eine wichtige Rolle spielt, ist der Zusammenhang zwischen Farbe, Form und Klang: Farben werden in seinen Werken «hörbar» und Klänge «sichtbar». Für seine Inszenierung der «Bilder einer Ausstellung», dem einzigen je realisierten Bühnenstück des Malers und Kunsttheoretikers, schuf Kandinsky insgesamt 16 szenische Bilder, deren abstrakte Elemente mechanisch auf der Bühne bewegt wurden. Dazu gehörten die in Blau, Weiß und Rot gehaltenen Kreise und Rechtecke der «Promenade», die Mussorgsky als wiederkehrendes Motiv komponiert hatte. Mussorgskys berühmtestes Werk war 1874 entstanden: Als Hommage an den Architekten und Freund Victor Hartmann, der im Jahr zuvor gestorben war. Unmittelbarer Anlass war eine umfangreiche Gedächtnisausstellung mit Werken Hartmanns, aus denen der Komponist seine zehn «Bildern» der Klaviersuite wie der «Marktplatz von Limoges» oder «Das große Tor von Kiew» destillierte.
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