| Große Corinth-Retrospektive jetzt in Regensburg |
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| Dienstag, 04. November 2008 um 06:33 Uhr | ||
Corinth-Retrospektive, Regensburg
Die Schau «Lovis Corinth und die Geburt der Moderne» war bisher schon im Pariser Musée d'Orsay und im Leipziger Museum der Bildenden Künste zu sehen und wurde dort jeweils zum Publikumsmagneten. Fast 300 000 Besucher haben sich bisher die Ausstellung angeschaut, die Regensburger Museumsdirektorin Ulrike Lorenz rechnet bis 15. Februar 2009 mit weiteren 30 000 Interessierten. Corinth (1858-1925) zählt zu den herausragenden deutschen Impressionisten. In der Oberpfalz wird eine etwas veränderte Corinth-Ausstellung gezeigt. Während einerseits einige frühere Leihgaben nicht mehr dabei sind, werden andererseits etliche Bilder nur in Regensburg ausgestellt. «Vom Umfang her sind wir mit 101 Gemälden die größte Station», sagte die Chefin der Ostdeutschen Galerie am Montag. Unter den exklusiv präsentierten Werken sei ein sechsteiliger Zyklus von 1913 und 1914 mit brachialen Kampfmotiven aus der Odyssee und der Rolandssaga, die von der Berlinischen Galerie stammen. Für die Regensburger Schau haben 45 Leihgeber, überwiegend aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, Werke des ostpreußischen Künstlers zur Verfügung gestellt. Der Versicherungswert der Ausstellung beträgt 80 Millionen Euro.
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