| Ukrainisches Kunstmuseum will Beutekunst aus Aachen behalten |
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| Samstag, 08. November 2008 um 10:32 Uhr | ||
Beutekunst, Zweiter Weltkrieg
Die in den Kriegswirren auf die Krim gelangten Kunstwerke seien nach ukrainischem Gesetz als Kompensation für eigene Verluste zu betrachten, sagte eine Sprecherin des Museums am Freitag am Telefon der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die insgesamt 87 Gemälde stammten zum Teil aus dem Aachener Suermondt-Ludwig-Museum sowie der Eremitage in St. Petersburg, hieß es in Simferopol. Die Museumsleitung in Simferopol habe nicht die Absicht, über eine Rückgabe der Kunstwerke mit den Deutschen zu verhandeln. Das sei gemäß den geltenden Gesetzen nicht vorgesehen, sagte die Sprecherin. Das Kunstmuseum in Simferopol habe vor Beginn des Zweiten Weltkriegs eine der größten Sammlungen westeuropäischer Kunst innerhalb der Sowjetunion mit mehr als 2000 Werken besessen. Fast die komplette Sammlung sei im Krieg bei Luftangriffen der Deutschen auf die Krim zerstört worden, erklärte die Museumsmitarbeiterin. |
























































