| «Die verborgene Spur»: Ausstellung im Osnabrücker Nussbaum-Haus |
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| Samstag, 08. November 2008 um 10:39 Uhr | ||
Felix-Nussbaum-Haus, Kunst, Sonderausstellung
Mit 108 Leihgaben aus bedeutenden Museen aus Europa und den USA wolle die Ausstellung die Wirkung jüdischer Kunst und jüdischen Lebens auf die Kunst der Moderne in den vergangenen zwei Jahrhunderten zeigen, sagte am Freitag Museums-Direktorin Inge Jaehner. Vom 7. Dezember bis zum 19. April 2009 sind neben den Werken des in Auschwitz ermordeten Malers Felix Nussbaum auch Arbeiten von Marc Chagall, R.B. Kitaj, Mark Rothko, Max Liebermann, Rebecca Horn und anderen zu sehen. Die Ausstellung thematisiere die jüdische Erfahrung der Diaspora. Dabei spiele auch das von dem Architekten Daniel Libeskind entworfene Museumsgebäude des Nussbaum-Hauses eine große Rolle. Die Bilder kommentierten das architektonische Konzept des Hauses, erläuterte Jaehner. Der Architekt, der auch das später entstandene Jüdische Museum in Berlin entworfen hat, lässt in dem Osnabrücker Haus die Besucher wie durch ein Labyrinth wandeln.
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