| «Strahlkraft und Leuchtzauber»: 24-Stunden-Museum feiert Geburtstag |
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| Montag, 10. November 2008 um 06:52 Uhr | ||
24-Stunden-Kunstmuseum
Das Haus verwandelt sich mit Einbruch der Dunkelheit selbst in ein Lichtkunstwerk: Das Foyer erstrahlt in wechselnden Farben, gleichzeitig werden die Schätze im Inneren in Szene gesetzt. «Unsere Idee war, auf Menschen zuzugehen, die sonst Kunstmuseen meiden und meinen, mit moderner Kunst nichts anfangen zu können», sagte Gründer Robert Simon, der die Idee für das außergewöhnliche Museum sogar patentieren ließ. In der Schau wird seit dem Wochenende bis zum 1. März die seit 1998 beachtlich gewachsene Lichtkunstsammlung des Hauses präsentiert. Vor zwei Jahren wurde das Museum um den zehn mal zehn Meter großen Foyerwürfel erweitert. Seither sind auf mehr als 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf drei Etagen unter anderem Werke von Christo, Joseph Beuys und Otto Piene zu sehen. Von 10.00 bis 17.00 Uhr verlagert sich das Kunsterlebnis nach draußen. Die Lichtskulpturen und -installationen gehen ein Wechselspiel mit der historischen Altstadt und dem Celler Residenzschloss ein. «Es gibt wahrscheinlich keinen Bürger in der Stadt, der das noch nicht wahrgenommen hat», sagte Simon. Einige der interaktive Installationen sind auch Klangkunstwerke: Die Betrachter lösen beim Gang um das Haus nicht nur das Farbwechsel, sondern auch Vogelgezwitscher oder Meeresrauschen aus.
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