| Studentin gewinnt Wettbewerb «Erfurter GeDenken 1933-1945» |
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| Montag, 10. November 2008 um 06:57 Uhr | ||
Sophie Hollmann, Erfurter GeDenken 1933-1945 Die 22 Jahre alte Erfurterin überzeugte die Jury mit ihrem Projekt «Ghettohäuser». Am Sonntag nahm sie in der Alten Synagoge den mit 2500 Euro dotierten ersten Preis entgegen. Ihr Entwurf soll an mehreren Plätzen Erfurts verwirklicht werden. Mit Objekten in Form von mannshohen Stecknadeln will Hollmann Orte jüdischen Lebens kennzeichnen und so an verfolgte, deportierte und ermordete Juden erinnern. Am Wettbewerb des gleichnamigen Arbeitskreises beteiligten sich 10 Künstler. die «Stecknadeln» könnten an der einstigen «Judenschule» und den über die Stadt verteilten sogenannten «Ghettohäusern» an die Schicksale Erfurter Juden erinnern. Auch an den Synagogen sollen Inschriften auf den Kunstobjekten über jüdisches Leben einst und jetzt informieren. Die Grafik- und Design-Studentin an der Hochschule in Dessau wird bei der Umsetzung ihrer Pläne von dem Erfurter Metallgestalter Rolf Lindner unterstützt. Das Projekt ist auf Spenden angewiesen, um möglichst vieler dieser «Stecknadeln» in Erfurt - und nach der Idee von Sophie Hollmann - auch in anderen Städten aufstellen zu können. |
























































