| Kunst als Mittler: Deutsche Malerei aus Dresden in St. Petersburg |
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| Mittwoch, 12. November 2008 um 07:35 Uhr | ||
Deutsche Malerei, Eremitage in St. Petersburg
Die Schau «Von Friedrich bis Dix» vereint bis zum 29. März 2009 repräsentative Gemälde von 1800 bis 1945 aus der Galerie Neue Meister. Sie zeuge von der in eine intensive Partnerschaft eingebettete Kooperation der Eremitage und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die eine «wunderbare Sache» sei und beide Seiten bereichere, sagte Sachsens Kunstministerin Eva- Maria Stange (SPD) laut einer Mitteilung bei der Eröffnung. «Kunst wird so Mittler zwischen Ländern und Menschen, zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sie zeigt uns das Gemeinsame, ohne die Differenz zu überdecken.» Die rund 50 Meisterwerke stellen einen Querschnitt deutscher Malerei des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar. Die Schau ist das bisher umfassendste Gastspiel der Dresdner Sammlung der Moderne in einem der bedeutendsten Museen der Welt. Die Arbeiten von Corinth, Felixmüller, Leibl oder Ludwig Richter wurden auch nach der Wahrnehmung deutscher Malerei in der russischen Kunstgeschichte ausgewählt. Ausgestellt sind Werke deutscher Maler, deren Sujets durch die russische Kultur geprägt wurden, wie Max Slevogts Bild der berühmten russischen Tänzerin Anna Pawlowa oder die Wolgatreidler von Robert Sterl. Für die Geschichte der Dresdner Bilder, die 1945 nach Russland transportiert und vor gut 50 Jahren zurückgegeben wurden, steht Adolph von Menzels «Predigt in der alten Klosterkirche zu Berlin» von 1847.
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