| Künstler gegen Erweiterung des Pariser Centre Pompidou |
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| Donnerstag, 13. November 2008 um 07:11 Uhr | ||
Centre Pompidou, moderne Kunst
Immer mehr französische Künstler befürchten, dass die Leitung des bekannten Museums nicht in der Lage ist, aus dem Kunsthaus in der Nähe des Eiffelturms ein Zentrum für moderne Kunst zu machen. «Das Pompidou ist die ungeeignetste Einrichtung, um diesen Ort wiederzubeleben», lautet einhellig die Meinung zahlreicher Künstler wie Ernest Pignon-Ernest, Jean Le Gac oder Claude Viallat. Sie werfen dem Centre Pompidou vor, das Museum zu sein, das mit nur 20 Prozent moderner Künstler in seiner Sammlung die jungen Kunstschaffenden am schlechtesten vertritt. Die Erweiterung des Centre Pompidou um das riesige Palais de Tokyo wurde 2007 von Frankreichs ehemaligem Präsidenten Jacques Chirac entschieden. Das «Beaubourg», wie das bekannte Museum mitten in Paris auch genannt wird, platzt aus allen Nähten: Es kann von seiner rund 58 000 Werke großen Sammlung kaum 2 Prozent zeigen. Das 1937 als Museums- und Ausstellungsgebäude konzipierte Palais de Tokyo, das auf einem Drittel seiner Fläche seit 2002 das Zentrum für zeitgenössische Kunst beherbergt, ist für Alain Seban, den Präsidenten des Centre Pompidou, die ideale Lösung. Wie er mitteilte, will er durch die Erweiterung gerade jungen französischen Künstlern mehr Platz in seinem Programm einräumen. Ein plötzlicher Stimmungswechsel, an dem viele Künstler zweifeln. Nun appellieren sie an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und denunzieren die «Gier» des Centre Pompidou, das bis Ende 2010 in seine neuen Räume einziehen soll. |
























































