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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Kunstmuseum in Toronto: Frank Gehry setzt seiner Heimat ein Denkmal PDF Drucken E-Mail
Freitag, 14. November 2008 um 08:33 Uhr

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Frank Gehry, Museum, Kunst, Toronto  Jetzt hat der 79-Jährige erstmals ein Projekt in seiner kanadischen Heimat geschaffen: Die Umgestaltung der traditionsreichen Art Gallery of Ontario (AGO) ist eine Hommage des berühmten Baumeisters an seine Herkunft. An diesem Freitag wird das für 276 Millionen Kanadische Dollar (179 Millionen Euro) erweiterte Museum in Toronto eröffnet.    

«Wir schauen in der Kunst immer nach Europa und Amerika, die kanadische Kunst wird oft als provinziell angesehen», sagte Gehry in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in dem neuen Museum. «Diesen Eindruck wollte ich wegwischen.»    

Nach Einschätzung von Kritikern ist dem inzwischen längst in den USA lebenden Architekten mit dem Umbau ein großer Wurf gelungen. An jeder Ecke ist seine Handschrift zu spüren, aber die Architektur dominiert die ausgestellte Kunst nicht, sie gibt ihr Raum. «Das ist kein Ego-Trip von Gehry. Vielmehr erlaubt er uns eine Reise, die ganz tief in die Kunst und in diese Stadt führt», urteilte die kanadische Zeitung «The Globe and Mail».    

Schon die Fassade ist atemberaubend. Dem Gebäude ist eine gigantische, fast 200 Meter lange Glasfront vorgesetzt, mit den für Gehry typischen auseinanderstrebenden und doch verbundenen Elementen, die das Leben im Haus widerspiegeln. Neu angebaut wurde ein fünfstöckiger Turm für zeitgenössische Kunstwerke. Die scheinbar hauchdünne Außenhaut aus Titan hat ein Blau wie der klare Winterhimmel über Kanada. «Frank wollte, dass das Haus an bestimmten Zeiten des Tages wie verschwunden scheint», erzählt Museumschef Matthew Teitelbaum.    

Mit einem besonderen Kunstgriff ist der moderne Teil mit dem altehrwürdigen viktorianischen Museumsgebäude verbunden. Eine mehrfach barock gewundene Holztreppe schlägt buchstäblich den Bogen zwischen den zwei Teilen des Hauses. Kreatives Detail: Nicht überall ist die Treppe gleich breit, an einigen Stellen kommen sich die Besucher sehr nahe. «Das ist ein Ort, wo man vielleicht seine künftige Frau treffen kann», sagte Gehry beim Bau einmal. Ansonsten gibt es vor allem viel Licht, ungewöhnlich viel warm schimmerndes Holz - und immer wieder Ausblicke auf die Stadt.    

Gehry, ein Sohn armer jüdischer Einwanderer aus Osteuropa, lebte in seiner Jugend ganz in der Nähe des Museums. Seine Großmutter kaufte im Viertel ihre Karpfen, um «gefilte fish» für den Sabbat zu machen. Gehry feierte hier seine Bar Mitzwa, spielte im Park nebenan und sah mit acht Jahren im Museum seine ersten Gemälde. Zum Umbau des Gebäudes sagt er heute: «Ich wollte etwas schaffen, das Toronto widerspiegelt und die Nachbarschaft aufnimmt.»    

Möglich wurde das mutige Mammutprojekt durch eine Großspende des inzwischen gestorbenen kanadischen Medienmoguls Ken Thomson, der mit einem Vermögen von 20 Milliarden Dollar als reichster Mann Kanadas galt. Er vermachte dem Museum seine riesige private Kunstsammlung mit mehr als 2000 Werken - und zusätzlich 70 Millionen Dollar. Weitere 63 Millionen Dollar kamen für den Umbau aus öffentlichen Kassen, den Rest brachten private Spender auf.    

Von diesem Freitag an gibt das neu eröffnete Haus den Blick frei auf seine beeindruckende Sammlung von insgesamt 73 000 Kunstwerken, 40 Prozent davon sind neu. Zu den Glanzstücken gehört das lange verschollen geglaubte Meisterwerk «Das Massaker der Unschuldigen» von Peter Paul Rubens, das Thomson 2002 für den damaligen Rekordpreis von fast 50 Millionen Pfund in London ersteigert hatte. «Im Innersten enthält unser neues AGO ein Versprechen», sagt Chef Teitelbaum, «dass unsere Besucher auf persönliche Art, auf unerwartete Art, auf unvergessliche Art mit der Kunst zusammenkommen.»



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