| Jury berät über Schuldspruch gegen Kunstmäzen Vilar |
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| Samstag, 15. November 2008 um 10:51 Uhr | ||
Kunstmäzen, Alberto Vilar, Gericht Der aus Kuba stammende Vilar, der Festspiele und Kulturinstitutionen in aller Welt jahrelang großzügig unterstützt hatte, steht unter anderem wegen Wertpapierbetrugs und Geldwäsche vor einem Bundesgericht in New York. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, fünf Millionen Dollar veruntreut und zur Begleichung von Hypothekenschulden für sein Luxusappartement in Manhattan sowie von zugesagten Spenden veruntreut zu haben. Vilar war Sponsor unter anderem der Bayreuther und Salzburger Festspiele, des Festivals Baden-Baden, der Metropolitan Opera in New York und des Royal Opera House in London. Seine Spenden sollen sich weltweit auf rund 225 Millionen Dollar belaufen haben. Bereits vor seiner vorübergehenden Verhaftung 2005 hatte es Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten des Mäzens gegeben, da er vielfach Zahlungsversprechen nicht einhalten konnte. Vilar erklärte sich für nicht schuldig. Er wurde wieder auf freien Fuß gesetzt, nachdem Freunde aus der Kunstwelt, darunter der russische Chefdirigent Waleri Gergijew, die Kaution von zehn Millionen Dollar für ihn aufgebracht hatten. |
























































