| Documenta-IX-Leiter Hoet eröffnet Vortragsreihe bei Kunsthistorikern |
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| Montag, 17. November 2008 um 07:11 Uhr | ||
Experten im KunstbetriebUnter dem Motto «Experten im Kunstbetrieb» berichten dabei Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene über Erfahrungen mit Kunst und Künstlern, teilte das Institut für Kunstgeschichte mit, das die Aktion mit der «van der Koelen Stiftung für Kunst und Wissenschaft» organisiert. Auf diesem Weg sollen angehende Kunsthistoriker Einblicke in mögliche Berufe im Bereich der zeitgenössischen Kunst erhalten. Gastredner beim nächsten der insgesamt drei Vorträge im laufenden Wintersemester 2008/09 ist der Leiter der Kunsthalle Bremen, Wulf Herzogenrath (10. Dezember). Der 1936 geborene Belgier Hoet war unter anderem mit seinem Projekt «Chambres d'Amis» (1986) bekanntgeworden, bei dem auf seine Initiative hin 70 Bürger der Stadt Gent ihre Wohnungen für eine Ausstellung zur Verfügung stellten und dabei für einige Wochen ermöglichten, dass die Trennung zwischen Kunst und Alltag aufgehoben wird. Dann wurde er zum Leiter der 1992 organisierten Kasseler Kunstausstellung Documenta IX ernannt. Seitdem betreut er den Angaben zufolge weltweit bedeutende Ausstellungen. In Gent baute er das S.M.A.K Stedelijk Museum voor Actuele Kunst auf, das laut Uni- Institut zu Europas renommiertesten Häusern für Gegenwartskunst zählt. Das Institut für Kunstgeschichte der Universität Mainz baut derzeit einen neuen Lehr- und Forschungsschwerpunkt zum Thema zeitgenössische Kunst auf. Er soll die bisherigen Schwerpunkte zum Mittelalter und zur frühen Neuzeit ergänzen. |
























































