| Neue Heimat für alte Meister - Start für weiteres Würth-Museum |
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| Donnerstag, 20. November 2008 um 07:16 Uhr | ||
Würth, Museum, Kunst Der Hohenloher «Schraubenkönig» und Kunstmäzen Reinhold Würth präsentiert seine Sammlung Alter Meister von diesem Freitag an in Schwäbisch Hall in einem zum Museum Johanniterhalle umfunktionierten Kirchengebäude.
Kernbestand der Kollektion ist der Fürstlich Fürstenbergische Bilderschatz Donaueschingen, den Würth 2003 kaufte, teilte die Kunsthalle Würth am Mittwoch mit. Der Bilderschatz widmet sich der Kunst des Südwestens vom ausgehenden Mittelalter bis zur beginnenden Neuzeit, darunter Werke von Matthias Grünewald, Hans Holbein oder Lucas Cranach. Viele andere Tafelbilder aus Schwaben seien dem Bildersturm zum Opfer gefallen, der im Südwesten besonders radikal wütete, hieß es. In dem säkularisierten Kirchengebäude aus dem 12. Jahrhundert sollen langfristig die Gemälde und Skulpturen aus dem 15. und 16. Jahrhundert aus der Sammlung Würth präsentiert werden. Das Gebäude, das auch schon als Lagerraum, städtische Turnhalle und Kultursaal diente, wurde von Würth für drei Millionen Euro umgestaltet. Als Besonderheit gilt der original erhaltene gotische Dachstuhl. Auch der 325 Quadratmeter große ehemalige Kirchenraum wurde denkmalgerecht restauriert. Der ehemalige Fürstenbergische Bilderschatz wurde durch 40 Neuerwerbungen - Tafelbilder und Skulpturen - erweitert, 30 werden in der Johanniterhalle zu sehen sein. Zwei Bilder von Lucas Cranach dem Älteren gehören dazu: das 1525 entstandene Bild der «Heiligen Barbara» und die früheste Version von «Christus segnet die Kinder». Andere Neuerwerbungen stammen von Daniel Mauch und Tilmann Riemenschneider. |
























































