| Kunstmäzen Vilar wegen Veruntreuung von Investorengeldern verurteilt |
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| Donnerstag, 20. November 2008 um 07:33 Uhr | ||
Kunstmäzen, Alberto Vila, Veruteilung, VeruntreuungNach einem sieben Wochen dauernden Prozess erklärte eine Jury in New York den aus Kuba stammenden Investment- Berater am Mittwoch in allen Anklagepunkten für schuldig. Über die Höhe des Strafmaßes wird gesondert entschieden. Dem 67-Jährigen drohen bis zu 20 Jahre Haft. Vilar, der Festspiele und Kulturinstitutionen in aller Welt jahrelang großzügig unterstützte, hat dem Urteil zufolge Investoren um mehrere Millionen Dollar gebracht. Einen Teil des Geldes soll er zur Abzahlung eines Luxusappartements in Manhatten verwandt haben, einen anderen für bereits zugesagte Spenden an kulturelle Einrichtungen. In seinem Schlusswort hatte der Angeklagte erneut seine Unschuld beteuert. Seine Anwälte betonten, der Streit gehöre allenfalls vor ein Zivil-, nicht aber vor ein Bundesgericht. Zu den Delikten, die Vilar zur Last gelegt werden, gehören Investmentbetrug, Urkundenfälschung und Geldwäsche. Schon vor seiner vorübergehenden Verhaftung 2005 hatte es Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten des Mäzens gegeben, da er vielfach Zahlungsversprechen nicht einhalten konnte. Vilar war Sponsor unter anderem der Bayreuther und Salzburger Festspiele, des Festivals Baden-Baden, der Metropolitan Opera in New York und des Royal Opera House in London. Seine Spenden sollen sich weltweit auf rund 225 Millionen Dollar (knapp 180 Millionen Euro) belaufen haben. |
























































