994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Kunst ohne Schnick-Schnack - Ausstellung zeigt Werke junger Israelis PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 23. November 2008 um 14:22 Uhr

Share

junge Kunst, Israel


Doch bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Wrack aus Pappe als Souvenirgeschäft. Auf kleinen Bänken an den Fenstern reihen sich Miniatur-Jeeps, die Radiergummis, Stifte oder Streichhölzer halten. Die Installation der israelischen Künstlerin Ravit Mishli spielt auf die zerstörten Militärfahrzeuge aus dem gewonnenen Sechstagekrieg von 1967 an, die noch überall im Land verrotten und die die Israelis am Nationalfeiertag mit Fahnen und Blumen wie Denkmäler schmücken.

Zu sehen ist ihr Werk in der Doppelausstellung «Neues Sehen - Junge Kunst aus Israel», die am Wochenende in der Städtischen Galerie im Buntentor in Bremen und im Vorwerk im niedersächsischen Syke (Landkreis Diepholz) eröffnet. Die Malereien, Fotografien, Skulpturen, Installationen und Videokunst junger Israelis stellen eine Art Generationenporträt dar, wie Kuratorin Susanne Hinrichs erklärt.

Weil in Deutschland wenig über die junge israelische Kunstszene bekannt ist, beschloss die Leiterin des Syker Vorwerks vor drei Jahren gemeinsam mit dem Bremer Künstler Norbert Bauer und seinem Kollegen Liav Mizrahi aus Tel Aviv eine Ausstellung zu organisieren. «Wir wollten wissen, was die jungen Künstler machen, was sie beschäftigt, mit welchen Materialien sie arbeiten», sagte Hinrichs. «Dabei haben wir bewusst kein Überthema gewählt, sondern wollten die ganze Bandbreite darstellen.»

Mehr als 100 Mappen sichteten die Kuratoren in den zurückliegenden drei Jahren, rund 40 Künstler besuchten sie in ihren Ateliers. Die Auswahl fiel am Ende auf 28 junge Künstler, die sich zwar alle unterschiedlich ausdrücken, aber trotzdem viele Gemeinsamkeiten aufweisen: «Sie haben alle ein Talent zu einer sehr direkten Darstellung, ohne jeden Schnick-Schnack», meint Bauer. «Die Arbeiten wirken auf den ersten Blick sehr klar. Doch dann kommt eine biografische und poetische Ebene hinzu.»

Ein gutes Beispiel dafür ist Ravit Mishli mit ihrem Papp-Jeep, der in Bremen ausgestellt ist. Auf den ersten Blick wirkt er wie ein Symbol für den israelisch-arabischen Konflikt. Doch tritt der Besucher näher heran, entdeckt er eine ironische Herangehensweise an Geschichte und Traditionen. «Ich beginne alle meine Arbeiten mit einem Scherz über die israelische Kultur», erzählt die 33-jährige Mishli. «Das ist wie bei einem Kind, das immer wieder den gleichen Witz erzählt, bis er plötzlich kippt und nicht mehr lustig ist.»

Einen Raum weiter ziehen die poppig-bunten Fotografien von Anna Yam die Blicke auf sich. Die junge Frau stammt von russischen Einwanderern ab und setzt sich in ihren Arbeiten mit den gängigen Klischees auseinander, die dieser Bevölkerungsgruppe anhaften. So zeigen ihre Aufnahmen eine typische Strandszene, die der Betrachter gleich den bei Russen beliebten Ferienorten am Schwarzen Meer zuordnet. In Wirklichkeit spielt sich die Szene aber in Israel ab. «Tradition, Kultur, die eigene Biografie und der politische Hintergrund spielen bei den jungen Künstler eine sehr große Rolle», betont Hinrichs. «Es gibt ganz wenige, die das ausblenden.»

Eine davon ist die Videokünstlerin Talia Keinan, deren Werk in Syke zu sehen ist. Ihr Film zeigt ein Auto, das gerade einen Unfall hatte. Der Fahrer sitzt auf der Motorhaube und wartet auf Hilfe. Neben der Leinwand hat Keinan Bleche befestigt, so dass es wirkt, als käme die Motorhaube aus der Wand. Dazu sind zeitverzögert die Geräusche des Unfalls zu hören - ein Symbol für die verzerrte Wahrnehmung von Zeit. Ein sehr internationales Werk, urteilt
Hinrichs: «So was könnte man auch in New York finden.»

(Internet: www.staedtischegalerie-bremen.de, www.syker-vorwerk.de)


Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.