| Von Syberberg bis Uecker - Ausstellung «Koordinaten MV» in Schwerin |
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| Sonntag, 23. November 2008 um 15:14 Uhr | ||
Kunstausstellung, Günther Uecker, Hans Jürgen SyberbergSchwerin (dpa/mv) - Der Regisseur Hans Jürgen Syberberg und der vor allem durch seine Nagel-Objekte international bekanntgewordene Künstler Günther Uecker sind die Stars der Ausstellung «Koordinaten MV - Vom Wesen des Wandels» im Staatlichen Museum Schwerin. Von diesem Samstag an werden 30 Arbeiten von sieben Künstlern mit Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern gezeigt, wie Museumsdirektorin Kornelia von Berswordt-Wallrabe am Freitag sagte. Die Schau sollte am Abend eröffnet werden. Neben Zeichnungen sind auch Installationen sowie Video- und Internet-Arbeiten zu sehen. Syberberg lebt in München und Nossendorf bei Demmin, wo er 1935 geboren wurde. Das Gutshaus der Familie kaufte er 2002 zurück. Von Syberberg sind acht Film- und Video-Werke ausgestellt, darunter per Web-Kamera aufgenommene Live-Sequenzen aus dem Haus in Nossendorf. Uecker (78) stammt aus Wendorf bei Wismar, lebt in Düsseldorf und hatte bis vor kurzem ein Atelierhaus auf der Halbinsel Wustrow. Ihm ist in der Ausstellung ein eigener Saal gewidmet. Weitere teilnehmende Künstler sind Jörg Herold, der Berswordt zufolge in den 1990er Jahren in Mecklenburg-Vorpommern arbeitete, die aus Loitz (Kreis Demmin) stammende Barbara Camilla Tucholski und Hanns Schimansky. Im Verlauf der Ausstellung sind Gesprächsabende mit den Teilnehmern angekündigt, zu denen auch junge Künstler gehören wie die 1964 in Rostock geborene Katrin von Maltzahn und der 1967 in Schwerin geborene und jetzt in Berlin arbeitende Andreas Sachsenmaier. «Koordinaten MV» ist die Abschiedsausstellung der scheidenden Museumsdirektorin von Berswordt, die Anfang kommenden Jahres in den Ruhestand geht. «Es ist meine Hommage an das Land», sagte sie. In der Ausstellung gehe es um das Erinnern, um die Antriebe für Kunst, um Fragen nach Freiheit und Verlust. «Es geht um unser Land und um die Aufarbeitung von Geschichte», sagte von Berswordt. (Internet: www.museum-schwerin.de) |
























































