| Reges Interesse an Kunstmesse «St-Art» in Straßburg |
|
|
|
| Sonntag, 23. November 2008 um 15:17 Uhr | ||
St-Art, Straßburg, KunstmesseSondergast ist Ungarn mit Fotoarbeiten von Gyula Halaz, André Kertesz und des 1996 verstorbenen Etienne Sved. Die Künstler Mittel- und Osteuropas verdienten eine größere Aufmerksamkeit, sagte der künstlerische Messeleiter Olivier Billiard. «Wir wollen St-Art als europäische Messe positionieren». Etwa 150 Galerien aus der ganzen Welt hätten sich beworben, 100 seien jetzt in Straßburg dabei. Wichtigstes Auswahlkriterium seien Qualität und Vielfalt. «Wir wollen außerdem dem Publikum einen Überblick über die zeitgenössische Kunst der letzten 50 Jahre bieten», sagte Billiard. Ein weiterer Schwerpunkt bildeten Skulpturen, ebenso wie plakatähnliche Gemälde im Comic-Stil. Auch bescheidene Kunstsammler kommen auf ihre Kosten. Ein sitzender kleiner Mops aus schwarzem oder goldfarbenem Kunststoff von Ottmar Hörl ist bereits für 100 Euro zu haben. Zu den teuersten Objekten gehört ein Gemälde eines verpackten Gebäudes von Christo für 185 000 Euro. Die Messeveranstalter erwarten wie im vergangenen Jahr etwa 30 000 Besucher, von denen bis zu 20 Prozent aus Deutschland und der Schweiz kommen. Die Schau dauert noch bis Montag. Am Eröffnungstag sei das Interesse «rege» gewesen. Viele Besucher seien treue Kunden der Messe, die seit 12 Jahren veranstaltet wird. |
























































